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Stadtpolizei Zürich ärgert sich über Fake-Plakate

Provokation

Stadtpolizei Zürich ärgert sich über Fake-Plakate

· Online seit 13.04.2023, 19:56 Uhr
An Hausfassaden, Haltestellen und Strassenlaternen in Zürich kleben Plakate mit der Aufschrift «Heute Rassist. Morgen auch Polizist.» Zwei Mitarbeitende der Stadtpolizei sind mit einem Mitglied der Jungen Tat abgebildet. Die Polizei verurteilt die Aktion aufs Schärfste.
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Zwei Mitarbeitende der Stadtpolizei Zürich, ein Mitglied der Jungen Tat im Hintergrund und der Slogan «Heute Rassist. Morgen auch Polizist.» Solche Plakate wurden an diversen Stellen in der Stadt Zürich gesichtet.

Mit der Provokation wird der Polizei eine Nähe zu Rechtsextremen unterstellt. Die Stapo verurteilt die Aktion. «Im konkreten Fall werden zwei von unseren Mitarbeitenden öffentlich verunglimpft», sagt Polizeisprecher Marc Surber gegenüber «20min».

«Pauschal als Rassisten betitelt»

Anonym und ohne die Möglichkeit für einen konstruktiven Dialog würden alle Angehörigen der Polizei diffamiert und pauschal als Rassisten betitelt, erklärt Surber und sagt: «Die Stadtpolizei Zürich akzeptiert keinen Rassismus innerhalb der Organisation. Entsprechende Vorwürfe gegen unsere Mitarbeitenden werden sorgfältig geprüft.»

Die Stadtpolizei Zürich entferne die kleinen Plakate nach Möglichkeit konsequent.

«Beleidigung gegenüber allen Polizistinnen und Polizisten»

Der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter (VSPB) ist ebenso über die Aktion empört: «Der VSPB empfindet diese Aktion als Beleidigung gegenüber allen Polizistinnen und Polizisten», sagt Generalsekretär Max Hofmann.

(hap)

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veröffentlicht: 13. April 2023 19:56
aktualisiert: 13. April 2023 19:56
Quelle: ZüriToday

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