Zürich
Kanton Zürich

«Es tut mir in den Ohren weh» – Anwohnerin leidet unter Autolärm

Dietikon

«Es tut mir in den Ohren weh» – Anwohnerin leidet unter Autolärm

02.09.2023, 06:56 Uhr
· Online seit 02.09.2023, 06:55 Uhr
Die Kantonspolizei Zürich kontrollierte diesen Sommer Autos, die besonders laut unterwegs waren. Eine dieser gezielten Kontrollen führte sie im Bezirk Dietikon durch. «Sehr notwendig» findet das eine ZüriReporterin, die sich bei der Redaktion gemeldet hat.
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Die Leserin lebt selbst in der Nähe der Steinmührlistrasse in Dietikon und erzählt, dass der Lärm vor allem Abends und am Wochenende vorkomme. Auch von anderen Dietikerinnenn und Dietikern habe sie schon dasselbe gehört. «Ich glaube nicht, dass das normal ist», sagt die Frau.

«Es tut mir in den Ohren weh»

«Klar, wenn jemand mit einem Ferrari vorbeifährt, ist das halt per se ein lautes Auto. Ich habe aber eher den Eindruck, dass die Autos frisiert sind. Es tut mir in den Ohren weh.» Obwohl die Frau nicht direkt an einer Strasse lebt, höre sie die Autos am Abend und am Wochenende mega gut. Da seien die lauten Autos nämlich besonders oft unterwegs.

Ein schöner Abend auf dem Balkon werde so regelmässig vom Lärm der Autos zunichtegemacht. Von der Polizei wünscht sie sich noch mehr Kontrollen, besonders am Wochenende.

Patrouillen und gezielte Aktionen

Bei der Kantonspolizei Zürich heisst es auf Anfrage, dass man das ganze Jahr über Autofahrer kontrolliere, die durch «das Verursachen von vermeidbarem Lärm auffallen». Dies geschieht im Rahmen der normalen Patrouillentätigkeit. Dazu kommen gezielte Aktionen wie jene, die diesen Sommer in den Bezirken Dietikon, Horgen und Affoltern durchgeführt worden sei. «Unsere Polizistinnen und Polizisten achten sich permanent auf das», ergänzt Kapo-Mediensprecher Alexander Renner. Personen, die sich durch lärmintensive Fahrzeuge oder Fahrweisen gestört fühlen, sollen die Vorkommnisse zeitnah der Polizei telefonisch melden.

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(oeb)

veröffentlicht: 2. September 2023 06:55
aktualisiert: 2. September 2023 06:56
Quelle: ZüriToday

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