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Zürcher Kirchen beraten und begleiten Angehörige von Inhaftierten

Justizwesen

Zürcher Kirchen beraten und begleiten Angehörige von Inhaftierten

15.06.2023, 14:33 Uhr
· Online seit 15.06.2023, 14:32 Uhr
Die Katholische und die Reformierte Kirchen im Kanton Zürich haben eine Fachstelle für Angehörige von Inhaftierten eingerichtet. Während Personen im Gefängnis eng in die Regeln des Justizsystem eingebunden seien, blieben deren Angehörige oft alleine zurück, begründen die Kirchen ihr Engagement.

Quelle: PilatusToday/Andreas Wolf

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Die seit April bestehende Fachstelle «extramural» will Angehörige in ihren emotionalen, sozialen und finanziellen Sorgen und Nöten beraten und begleiten, wie die Kirchen am Donnerstag mitteilten.

Die Fachstelle hilft gemäss Mitteilung etwa Angehörigen dabei, sich in den Zuständigkeiten des komplexen Justizsystems zurechtzufinden. Zudem informiert sie über Besuchsregelungen in den Gefängnissen, bietet beim Ausfüllen von Formularen und Gesuchen Unterstützung an und betreibt ein Online-Forum, an dem sich Betroffene untereinander austauschen können.

Getragen wird die Fachstelle von der Katholischen und der Reformierten Kirchen des Kantons Zürich. In einer begleitenden Steuergruppe wirken auch Vertreterinnen und Vertreter anderer Religionsgemeinschaften mit.

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(sda/osc)

veröffentlicht: 15. Juni 2023 14:32
aktualisiert: 15. Juni 2023 14:33
Quelle: ZüriToday

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