Küsnacht

Polizei muss wegen aufdringlicher Tina-Turner-Fans zur Villa Algonquin ausrücken

· Online seit 02.06.2023, 07:52 Uhr
Über eine Woche ist seit dem Tod der weltberühmten Sängerin Tina Turner vergangen. Noch immer pilgern Fans zum Anwesen der gebürtigen US-Amerikanerin am Zürichsee. Dabei verhalten sie sich nicht immer respektvoll.

Quelle: Trauer um Tina Turner ist ungebrochen / TeleZüri 26.5.2023

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Die meisten Besucherinnen und Besucher würden Fotos machen oder Blumen vor der Villa Algonquin in Küsnacht niederlegen, wie ein mit Aufräumen beschäftigter Angehöriger von Turners Witwer Erwin Bach sagt. Manche überschritten mit ihrem Verhalten aber auch Grenzen.

Einigen Menschen sei es gelungen, über den Zaun der Villa zu klettern, sagt der Mann gegenüber «20 Minuten». Daraufhin habe die Polizei anrücken müssen. Insgesamt dreimal habe man die Beamten laut dem Angehörigen an den Zürichsee gerufen.

Wegen des Besucheraufkommens vor der Villa der verstorbenen Rocklegende hätten sich die Angehörigen dazu entschlossen, Tag und Nacht abwechselnd zu patrouillieren. Damit wollten sie Erwin Bach beim Schutz seiner Privatsphäre unterstützen.

Die Kantonspolizei Zürich bestätigt laut Bericht, dass sie seit Tina Turners Tod wiederholt in Küsnacht vor Ort sei. Dabei gehe es hauptsächlich um die Verkehrsberuhigung. Zu den einzelnen Einsätzen gebe sie aus Schutzgründen keine Einzelheiten bekannt.

(osc)

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veröffentlicht: 2. Juni 2023 07:52
aktualisiert: 2. Juni 2023 07:52
Quelle: ZüriToday

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