Personalmangel

Im Kanton Zürich fehlen Bademeister – Securitas-Mitarbeitende müssen einspringen

18. Juni 2022, 10:01 Uhr
Nicht nur in der Gastro fehlen Mitarbeitende, offenbar mangelt es auch an Bademeistern in mehreren Gemeinden im Kanton Zürich. Nun stellen einzelne Gemeinden Leute von privaten Sicherheitsfirmen ein.
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Es ist heiss. Sehr heiss. Und es wird wohl bis Mitte nächster Woche noch heisser. Es gibt keinen besserer Ort als die Badi, um die hohen Temperaturen so richtig zu geniessen.

Doch in der lokalen Badeanstalt könnte nicht ein Bademeister auf die Sicherheit der Badegäste achten, sondern ein Mitarbeiter der Securitas: Denn im Kanton Zürich fehlt das Badi-Personal, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet.

Mehrere Vollzeitstellen sind immer noch unbesetzt

«Die Suche nach Aufsichtspersonal für die Badi läuft heuer besonders harzig», sagte Daniel Tanner, Gesellschaftsvorsteher der Stadt Wädenswil gegenüber der Zeitung. Derzeit seien noch immer mehrere Vollzeitstellen unbesetzt.

Schuld sei auch hier die Corona-Pandemie. Wahrscheinlich hätten sich einige wegen der geschlossenen Hallenbäder in den letzten zwei Jahren umorientiert. Diese Leute fehlen nun.

Securitas-Mitarbeitende verfügen über Lebensretter-Brevet

An Tagen, an welchen besonders viel los ist, kommen in Wädenswil seit kurzem Mitarbeiter der Securitas AG zum Einsatz, die das Badepersonal entlasten. Die Mitarbeitenden des schweizweit tätigen Sicherheitsunternehmens verfügen ebenfalls über ein Brevet der SLRG (Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft) und eine Ausbildung in Erster Hilfe.

(lol)

Quelle: ZüriToday
veröffentlicht: 18. Juni 2022 07:38
aktualisiert: 18. Juni 2022 10:01