Zürich
Kanton Zürich

Holzfiguren zerstört – Polizei erwischt vier jugendliche Vandalen

Tösstal

Holzfiguren zerstört – Polizei erwischt vier jugendliche Vandalen

· Online seit 28.06.2023, 17:25 Uhr
Im April haben unbekannte Täter die selbst geschnitzten Holzfiguren zweier Rentner im Tösstal beschädigt und teilweise verschleppt. Nun hat die Kantonspolizei Zürich vier junge Männer als Täter identifiziert. Sie müssen sich vor der Jugendanwaltschaft verantworten.

Quelle: TeleZüri

Anzeige

Die Urheber der Vandalenakte vom Tösstal wurden gefunden. Im April diesen Jahres hatten sie die über viele Jahre erstellten Holzfiguren zweiter Rentner zerstört und teils verschleppt. ZüriToday berichtete. Die ersten Holzfiguren stellten Rolf Jäger und Ernst Keller vor ungefähr sieben Jahren am Ufer des Himmerich-Weihers in Rikon im Tösstal auf.

Die zwölf Figuren waren eine Attraktion für viele Spaziergänger. Dann kam der Schock: Unbekannte beschädigten die selbst geschnitzten Figuren teils stark. Einige der Tiere schwammen plötzlich im Weiher, anderen fehlten Ohren oder sie waren gar nicht mehr zu retten.

Die teils 100 Kilogramm schweren Figuren wurden von den Tätern weit verschleppt. Lange war unklar, wer hinter dem Delikt stand. Nun vermeldet die Kantonspolizei, dass es sich bei den Tätern um vier Jugendliche im Alter zwischen 14 und 16 Jahren handle. «Sie kommen aus der Region Winterthur und werden sich jetzt vor der Zürcher Jugendanwaltschaft verantworten müssen», lässt Alexander Renner, Sprecher der Kantonspolizei Zürich, verlauten.

Schon damals wurden junge Männer am Tatort gesichtet. Als die beiden Erschaffer mit einer Polizeipatrouille am Weiher auftauchten, trafen sie auf eine laut johlende Gruppe von Jugendlichen. Ein Teil sei sofort davongerannt, als sie die Uniformen gesehen hätten. Welche Strafe den Jugendlichen nun droht, ist noch nicht klar. Sie werden nach Jugendstrafgesetz für ihre Handlungen gebüsst werden.

Scan den QR-Code

Du willst keine News mehr verpassen? Hol dir die Today-App.

veröffentlicht: 28. Juni 2023 17:25
aktualisiert: 28. Juni 2023 17:25
Quelle: ZüriToday

Anzeige
Anzeige
zueritoday@chmedia.ch