Sport

Tour de Suisse wird nach Mäders Unfalltod fortgesetzt

In Absprache mit Familie

Tour de Suisse wird nach Mäders Unfalltod fortgesetzt

17.06.2023, 06:47 Uhr
· Online seit 17.06.2023, 06:20 Uhr
Die Tour de Suisse wird nach dem Unfalltod von Gino Mäder in Absprache mit dessen Familie am Samstag fortgesetzt. Dies geben die Tour-Organisatoren am Freitag kurz vor Mitternacht bekannt.
Anzeige

Nach Rücksprache mit den Teams und Fahrern sowie dem gesamten Staff der Tour de Suisse hat die Direktion beschlossen, die Tour de Suisse der Männer fortzusetzen.

Zeitmessung vorverlegt

Die 7. und vorletzte Etappe von Tübach am Bodensee über 183,5 km nach Weinfelden wird plangemäss durchgeführt, mit einer Nuance: Die Zeitmessung für die Gesamtwertung erfolgt auf dem letzten Bergpreis des Tages, am Ottenberg, 18,8 km vor dem Ziel. Der Etappensieger wird auf der Zielgeraden in Weinfelden erkoren. Das 25,7 km lange Zeitfahren am Sonntag von St. Gallen nach Abtwil wird ebenfalls im Rennmodus ausgetragen.

Neben den Teams und Fahrern sprach sich auch die Familie des am Donnerstag in der Königsetappe am Albulapass tödlich verunglückten Gino Mäder für eine Weiterführung der Tour de Suisse aus. «Nach Rücksprache mit allen Beteiligten stehen wir als Direktion geschlossen hinter diesem Entscheid und versuchen, die letzten beiden Etappen des Männerrennens in einem angemessenen Rahmen durchzuführen», sagt Tour-Direktor Olivier Senn.

Ohne Bahrain-Victorious, aber mit den Frauen

Statt der 6. Etappe wurde am Freitag eine Gedenkfahrt für Gino Mäder abgehalten. Ohne Zeitmessung bestritt das Peloton einzig die letzten gut 20 km nach Oberwil-Lieli. Bereits fest stand, dass sich Mäders Team Bahrain-Victorious von der Tour de Suisse zurückzieht und am Samstag nicht mehr zur 7. Etappe antreten wird.

Am frühen Samstagabend beginnt in Weinfelden mit einem Rundstreckenrennen auch die viertägige Tour de Suisse der Frauen.

(sda)

Scan den QR-Code

Du willst keine News mehr verpassen? Hol dir die Today-App.

veröffentlicht: 17. Juni 2023 06:20
aktualisiert: 17. Juni 2023 06:47
Quelle: FM1Today

Anzeige
Anzeige
zueritoday@chmedia.ch