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Zürcher Politik verurteilt antisemitische Vorfälle aufs Schärfste

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Zürcher Politik verurteilt antisemitische Vorfälle aufs Schärfste

· Online seit 25.10.2023, 18:20 Uhr
Die Stadtzürcher Politik zeigt sich besorgt: Jüngst hätten antisemitische Vorfälle zugenommen. Mit einer von allen Parteien mitgetragenen Fraktionserklärung hat der Gemeinderat am Mittwochabend ein Zeichen gegen Gewalt und Antisemitismus setzen wollen.

Quelle: Jüdische Bevölkerung in Zürich leidet unter immer mehr antisemitischen Vorfällen / ZüriNews vom 17. Oktober 2023

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«Die Zunahme von Antisemitismus in unserer Gesellschaft ist aufs Schärfste zu verurteilen», hiess es in der Fraktionserklärung. Darin forderten SP, FDP, Grüne, GLP, SVP, Mitte, EVP und AL ein verstärktes Engagement in Bildung, Integration und Aufklärung. Nur so könnten Stereotypen und Vorurteile abgebaut werden.

«Wir werden in der Stadt Zürich alles daransetzen, den Schutz von Jüdinnen und Juden und jüdischen Einrichtungen mit politischen und rechtlichen Massnahmen jederzeit sicherzustellen», betonten die acht im Stadtparlament vertretenen Parteien.

Zürich soll eine Stadt für alle sein

Diese appellierten dabei auch an die Stadtzürcher Bevölkerung, sich deutlich gegen Hass und Gewalt auszusprechen und für ein friedliches Zusammenleben einzustehen. Zürich müsse eine Stadt bleiben, in der alle Menschen, unabhängig ihrer Herkunft und Religion, in Sicherheit, Freiheit und gegenseitigem Respekt leben könnten.

Antisemitismus und jede Form von Diskriminierung oder Gewalt gegen Minderheiten hätten in Zürich keinen Platz, hatte auch die Stadtregierung am Mittwoch in einer Mitteilung festgehalten.

Die Sicherheit der jüdischen Bevölkerung und ihrer Institutionen sei von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig kündigte der Stadtrat an, einen finanziellen Beitrag für humanitäre Hilfe vor Ort zu leisten. Berücksichtigt würden nur Gesuche von etablierten, spezialisierten Organisationen, betonte der Stadtrat.

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(sda/lib)

veröffentlicht: 25. Oktober 2023 18:20
aktualisiert: 25. Oktober 2023 18:20
Quelle: ZüriToday

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