Willkommenskultur bleibt

Stadt Zürich verabschiedet sich von Ukraine-Flaggen

21.02.2024, 13:46 Uhr
· Online seit 21.02.2024, 13:39 Uhr
Über die letzten zwei Jahre wehte an verschiedenen Standorten eine blau-gelbe Landesflagge der Ukraine. Nun sei es an der Zeit, diese wieder einzurollen. Die damit verdeutlichte Willkommenskultur bleibe aber erhalten, heisst es in einer Mitteilung.

Quelle: Archivvideo von Keystone-SDA/März 2022

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Am Montag wird die Stadt Zürich die Ukraine-Flaggen einholen, die während der vergangenen zwei Jahre an verschiedenen Standorten im Wind flatterten. Eine längerfristige Beflaggung mit Nationalflaggen sei grundsätzlich nicht üblich, begründet sie dies.

Zeichen der Solidarität

Mit der Beflaggung unter dem Motto «Zürich zeigt Flagge» habe ein wichtiges Zeichen der Willkommenskultur gesetzt werden können, teilte die Stadt auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Mittwoch mit. Und: «Diese Kultur bleibt auch ohne die Flaggen weiterhin erhalten.»

Der Stadtrat hatte das Hissen der blau-gelben Flaggen der Ukraine an der Bahnhof- und Quaibrücke sowie am Utoquai nach dem russischen Angriff bis auf Widerruf bewilligt. Er verstand dies als Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und mit allen Zürcherinnen und Zürchern, die Angehörige oder Bekannte in der Ukraine haben.

Bevor am kommenden Montag die ukrainischen Flaggen eingeholt werden, führen die Stadt und das Grossmünster anlässlich des zweiten Jahrestages des russischen Angriffs auf die Ukraine am Samstag einen weiteren Gedenkanlass für Frieden durch.

Gespräche und Menschenkette

Stadt und Kirche laden ab 17.15 Uhr zu Gesprächen und Beisammensein im Kreuzgang des Fraumünsters ein. Im Anschluss bilden die Teilnehmenden von 17.45 bis 18.00 Uhr eine Menschenkette vom Stadthaus zum Grossmünster als «Zeichen für Solidarität, Freiheit und Friede».

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(sda/roa)

veröffentlicht: 21. Februar 2024 13:39
aktualisiert: 21. Februar 2024 13:46
Quelle: ZüriToday

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