Paradeplatz

Credit Suisse will Hotel Savoy verkaufen

6. Oktober 2022, 15:48 Uhr
Die Credit Suisse plant den Verkauf des Hotels Savoy am Paradeplatz. Branchen-Experten sprechen beim Verkauf der Immobilie von einem Notsignal der Bank, die sich momentan in einer Krise befindet.
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Die Credit Suisse plant, das Hotel Savoy am Zürcher Paradeplatz zu verkaufen. Die Bank bestätigte am Donnerstag entsprechende Medienberichte.

Gemäss dem Portal «Inside Paradeplatz», das zuerst über den geplanten Verkauf berichtete, handelt es sich beim Hotel Savoy um das letzte grosse Real-Estate-Asset in der Bilanz der Credit Suisse. Angeboten worden sei das Savoy Hotel Götz Bechtolsheimer, dem Enkel des 2017 verstorbenen Unternehmers Karl-Heinz Kipp. «Inside Paradeplatz» bezeichnet den Verkauf als «Notsignal der Extraklasse». Der Verkauf soll der CS rund 400 Millionen Franken einbringen.

Gegenüber der Nachrichtenagentur AWP bestätigte eine CS-Sprecherin: «Die Bank hat sich entschieden, ein Verkaufsverfahren für das Hotel Savoy einzuleiten.» Die Entscheidung sei bei der Überprüfung des Immobilienportfolios im Rahmen der globalen Immobilienstrategie gefallen.

Das Hotel Savoy ist seit Anfang Jahr wegen Umbauten geschlossen und sollte eigentlich 2024 unter dem neuen Namen Mandarin Oriental Savoy Zürich wieder öffnen. Nach dem Umbau sollte die Mandarin Oriental Hotel Group als Betreiberin übernehmen.

(sda/log)

Quelle: ZüriToday
veröffentlicht: 6. Oktober 2022 15:00
aktualisiert: 6. Oktober 2022 15:48