Krankenkassen 2023

So stark steigen die Prämien im Züribiet – und in den Nachbarkantonen

27.09.2022, 17:34 Uhr
· Online seit 27.09.2022, 17:27 Uhr
Die Krankenkassenprämien in der Schweiz steigen 2023 um durchschnittlich 6,6 Prozent. Auch die Zürcherinnen und Zürcher sind davon betroffen. Hier erfährst du, wie stark die Prämien im Züribiet und den angrenzenden Kantonen steigen.

Quelle: CH Media Video Unit / Melissa Schumacher / 27.09.2022

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Für die ganze Schweiz werden die Krankenversicherer die Durchschnittsprämien für Erwachsene um 6,6 Prozent erhöhen. Begründet wird der Anstieg mit der Covid-19-Pandemie sowie mit einem Nachholeffekt: In den letzten beiden Jahren seien die verrechneten Prämien nicht kostendeckend gewesen, gab der Bund am Dienstag bekannt.

Erwachsene in Zürich bezahlen über 10 Prozent mehr

Teurer wirds vor allem für Zürcher Erwachsene: Die Krankenkassenprämien steigen für über 26-Jährige im Schnitt um 10,3 Prozent. Im Vergleich mit der Schweiz ist der Anstieg im Züribiet somit höher.

Junge Zürcherinnen und Zürcher im Alter von 19 bis 25 Jahren zahlen neu 274.50 Franken, bisher lag der Schnitt bei 258.10 Franken. Mit einer Teuerung von 6,4 Prozent liegen sie im Gegensatz zu den Erwachsenen unter dem Schweizer Schnitt. Unter dem Schnitt liegt auch der Prämienanstieg für Kinder bis 18 Jahre, hier werden die Kosten um 6,5 Prozent teurer.

Züribiet über dem Schweizer Schnitt

Über alle Altersklassen verteuert sich die Krankenkasse im Kanton Zürich um 7 Prozent. Der Durchschnitt lag zuvor bei 304.50 Franken und wird künftig auf 326 Franken pro Monat steigen.

Dabei handelt sich allerdings um Durchschnittswerte. Sie können sich von den tatsächlichen Prämien stark unterscheiden, welche die einzelnen Krankenversicherer im kommenden Jahr verlangen werden.

Anstieg in Nachbarkantonen tiefer als in Zürich

Im Kanton Aargau erhöht sich die mittlere Prämie für Erwachsene um 6,1 Prozent oder 21,20 Franken auf 368 Franken pro Monat. In Schaffhausen ist der Anstieg mit 6,5 Prozent für Erwachsene ein wenig höher.

Mit 6,7 Prozent teureren Prämien für über 26-Jährige liegt der Kanton Schwyz leicht über dem Schweizer Durchschnitt. Das Glarnerland verzeichnet unter den Nachbarkantonen mit 4,7 Prozent den tiefsten Anstieg bei den Erwachsenen-Prämien.

Östlich von Zürich liegt der Anstieg leicht über dem Schweizer Schnitt: Für den Kanton St.Gallen hat der Bund bei den Prämien für Erwachsene einen Anstieg um 6,9 und für den Thurgau um 7,1 Prozent berechnet.

(log)

veröffentlicht: 27. September 2022 17:27
aktualisiert: 27. September 2022 17:34
Quelle: ZüriToday

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