Skyguide-Panne

20 Passagiere mussten am Flughafen Zürich übernachten

16. Juni 2022, 09:58 Uhr
Die IT-Panne bei der Flugsicherungsgesellschaft Skyguide hat bei Tausenden Flugpassagieren Geduld gefordert. Während Stunden war am Mittwoch der Luftraum über der Schweiz gesperrt. Ein paar Reisende konnten erst mit einem Tag Verspätung aus Kloten losfliegen.
Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: TeleZüri

Aufgrund der gestrigen Luftraum-Sperrung mussten 20 Passagiere die Nacht am Flughafen Zürich verbringen. Heute Donnerstag konnten sie ihren Flug antreten, sagt ein Sprecher des Flughafens auf Anfrage von Radio 24. Die Lage habe sich wieder normalisiert und der Flugbetrieb laufe ohne Einschränkungen.

Wegen einer Informatikpanne bei Skyguide waren die Flughäfen Zürich und Genf am Mittwochmorgen vorübergehend lahmgelegt. Andere Flughäfen mussten angeflogen werden, zum Beispiel der Euroairport in Mulhouse bei Basel. Dieser unterstehe der französischen Flugsicherung, wie es bei Skyguide hiess. Als Ausweichflughäfen seien diejenigen im Ausland ausgewählt worden, die der jeweiligen Destination am nächsten seien.

Am Flughafen Zürich wurden 77 Flüge gestrichen und 15 Flieger landeten anderswo. In Genf warteten 2000 Menschen auf ihre Maschine. Laut dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) wurden rund 80 Flüge umgeleitet. Betroffen waren tausende Reisende. Davon seien rund 6'400 Swiss-Passagiere gewesen.

(jos/sda)

Quelle: ZüriToday
veröffentlicht: 16. Juni 2022 08:22
aktualisiert: 16. Juni 2022 09:58
Anzeige