Bauernregel an Ostern

Fette und reichliche Kost werden erwartet

17. April 2022, 21:56 Uhr
Eine Bauernregel ist eine überlieferte, auf regionaler Erfahrung beruhende, einfache Wetterregel. Was das Osterwetter hervor sagt, ist allerdings ganz unterschiedlich.

Bauern müssen wissen, wann gutes Wetter zum Säen und Ernten ist. Sie beobachteten den Himmel, Pflanzen und die Tiere. So entstanden Wetterregeln, nach denen sie die Feldarbeit planten: die Bauernregeln. Dabei spielt Ostern auch eine wichtige Rolle. Was lesen die Bauern aus dem Oster- und Aprilwetter?

  • Wenn es am Ostertag regnet, so regnet es alle Sonntage bis Pfingsten.
  • Wenn auf Ostertag die Sonne hell scheint, der Bauer bei seinem Korn auf dem Speicher weint.
  • Wind, der auf Ostern weht, noch vierzig Tage steht.
  • Osterregen bringt magere Kost. Ostersonne fette und reichliche.
  • Am Gründonnerstag und Karfreitag Regengibt selten Erntesegen.
  • Wie der Wind ist am Karfreitag, wird er sein das ganze Jahr.

Und hier noch ein paar andere Bauernregeln zum Monat April:

  • Wenn der April bläst in sein Horn, so steht es gut um Heu und Korn.
  • Heller Mondschein im April schadet den Blüten nicht.
  • Blüht die Esche vor der Eiche, gibt es eine große Bleiche (= trockener Sommer),blüht die Eiche vor der Esche, gibt es eine große Wäsche (= verregneter Sommer).
  • April und Weiberwill ändern sich schnell und viel.

Das Osterwetter verspricht mild und sonnig zu werden. Ob du im T-Shirt die Wohnung verlassen kannst oder du doch noch eine Jacke mit einpacken musst, findest du hier.

Quelle: ZüriToday
veröffentlicht: 17. April 2022 21:28
aktualisiert: 17. April 2022 21:56
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