Abfahrt in St. Moritz

Goggia gewinnt trotz gebrochener Hand – keine Schweizerin auf dem Podest

17. Dezember 2022, 11:57 Uhr
Sofia Goggia schreibt in St. Moritz eine unglaubliche Geschichte. Die Italienerin gewinnt die Abfahrt trotz einer gebrochenen Hand. Erst gestern wurde sie in Mailand operiert, nachdem sie sich bei der gestrigen Abfahrt die Hand gebrochen hatte. Die Schweizerinnen verpassen den Sprung auf das Podest. Beste Schweizerin wurde Joana Hählen als Neunte.
Die Spuren der gestrigen Operation sind deutlich – trotzdem war Sofia Goggia die Schnellste.
© Keystone / Peter Schneider
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Sofia Goggia lässt sich auch von einer gebrochenen Hand nicht bremsen. Die Italienerin gewinnt trotz des Handicaps die zweite Weltcup-Abfahrt in St. Moritz. Goggia hatte sich am Freitag nach ihrem 2. Platz sofort vom Engadin nach Mailand begeben, um sich die verletzte linke Hand operieren zu lassen. Am Tag danach war sie bereits wieder eine Klasse für sich.

Rang 2 ging am Samstag in St. Moritz an eine Fahrerin, die im Weltcup seit Januar 2019 nicht mehr auf dem Podest stand: Ilka Stuhec. Die Slowenin verlor 0,43 Sekunden auf Goggia. Dritte wurde die Deutsche Kira Weidle.

Die Schweizer Abfahrerinnen büssten alle viel Zeit ein. Bestklassierte war als Neunte mit 1,29 Sekunden Rückstand die Bernerin Joana Hählen. Die Bündnerin Jasmine Flury, am Freitag noch Vierte, reihte sich nach 34 gestarteten Fahrerinnen im 10. Rang ein. Eine grosse Enttäuschung setzte es für Corinne Suter ab. Die Vortages-Dritte wurde nur 14.

Hier gibts die Abfahrt zum Nachlesen:

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Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 16. Dezember 2022 09:53
aktualisiert: 17. Dezember 2022 11:57