Bundesratswahlen

SP-Fraktion geht mit Zweierkandidatur ins Rennen um Berset-Ersatz

24.11.2023, 17:25 Uhr
· Online seit 24.11.2023, 16:58 Uhr
Nun ist klar: Die SP will mit zwei Kandidaturen in den Kampf ziehen. Wer ins Rennen um die Nachfolge von Alain Berset geht, ist allerdings noch nicht geklärt. Darüber wollen die Sozialdemokraten am Samstag informieren.
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Die SP-Bundeshausfraktion hat sich am Freitag für eine Zweierkandidatur für die Nachfolge von Alain Berset bei den Bundesratswahlen am 13. Dezember entschieden. Infrage kämen Frauen und Männer aus allen Landesgegenden und Sprachregionen, teilte die SP mit.

Sechs Kandidaturen – zwei Plätze auf Ticket

Die beiden offiziell für die Partei Kandidierenden werden am Samstag vorgestellt, wie die SP über X, vormals Twitter, mitteilte. Für die Zweierkandidatur bewerben sich der Berner Nationalrat Matthias Aebischer, die Berner Regierungsrätin Evi Allemann, der Bündner Nationalrat Jon Pult, der Basler Regierungsrat Beat Jans, der Zürcher Ständerat Daniel Jositsch sowie der Waadtländer Nationalrat Roger Nordmann.

«Ausgezeichnet qualifiziert» 

Der SP-Parteirat hatte an seiner ausserordentlichen Sitzung vom vergangenen Donnerstag zuvor alle sechs Kandidatinnen und Kandidaten als für das Bundesratsticket «ausgezeichnet qualifiziert» bezeichnet. Die Kandidatinnen und Kandidaten hatten sich ab Anfang November an vier öffentlichen Hearings in Genf, Biel, Olten und Schaffhausen den Parteimitgliedern und der Bevölkerung präsentiert. Dies nachdem die SP-Prüfungskommission den Kandidaturen für das Ticket grünes Licht gab.

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Die SP-Bundesfraktion entschied am Freitag zudem, während der ab dem 4. Dezember stattfindenden Wintersession sämtliche Kandidierenden für die Bundeskanzlerwahl sowie den Kandidaten der Grünen für die Bundesratswahlen, den Freiburger Nationalrat Gerhard Andrey, anzuhören.

(umt)

veröffentlicht: 24. November 2023 16:58
aktualisiert: 24. November 2023 17:25
Quelle: ArgoviaToday

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