Schweiz

So soll es vor dem Gotthard im Sommer weniger Stau geben

Kanton Uri

So soll es vor dem Gotthard im Sommer weniger Stau geben

· Online seit 16.06.2023, 10:36 Uhr
In diesem Frühling hat das Bundesamt für Strassen vor dem Gotthard-Nordportal neue Massnahmen gegen den Stau getestet. Nun präsentiert eine Arbeitsgruppe neue Massnahmen für die Sommerferien. Eine Veränderung: Die Einfahrt Wassen bleibt ständig geöffnet.
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Die Sperrung von Autobahn-Einfahrten und eine Temporeduktion auf 80 km/h: Diese Massnahmen gibt es teilweise schon länger, teils wurden neue Massnahmen am diesjährigen Osterwochenende ausgetestet. Nun präsentiert der Kanton Uri in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strassen eine angepasste Liste von Massnahmen, die im Sommer für weniger Stau sorgen sollen.

Die Einfahrt Göschenen bleibt geschlossen. Die Autobahneinfahrt Göschenen in Richtung Süden bleibt bei Stau ab einer Länge von drei Kilometern geschlossen. Der Gotthardpass steht in den Sommermonaten als Ausweichroute zur Verfügung.

Die Einfahrt Wassen ist ständig geöffnet. Die Autobahneinfahrt Wassen in Richtung Süden bleibt unabhängig von der Staulänge offen. Dies war an Ostern noch anders.

Temporeduktion auf der Autobahn A2. Ab einer Staulänge von acht Kilometern wird die Geschwindigkeit auf der Autobahn A2 ab dem Südportal des Seelisbergtunnels bis zur Ausfahrt Amsteg auf 80 km/h reduziert. Diese Massnahme erhöht laut den Verantwortlichen die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden.

Verlängerung der Ausfahrtspur Göschenen ab Wassen. Seit dem 17. Mai 2023 hat das Bundesamt für Strassen die Ausfahrtspur ab Wassen in Richtung Göschenen von 1,7 km auf 3 km verlängert. Diese Massnahme sei ein Pilotbetrieb und dauere voraussichtlich bis Mitte August. Sie dient gemäss Kanton dazu, den Verkehrsfluss beim Kreisel Göschenen zu optimieren. Die temporäre Ausfahrtverlängerung könne aufgehoben werden, wenn der Gotthardpass bei einem Ereignis vorübergehend gesperrt wird.

Optimierungen der Ausfahrtdosierungen in Erstfeld und Amsteg. Die Ausfahrtdosierung in Erstfeld und Amsteg wurde als Massnahmen gegen die Überlastung der Kantonsstrasse bereits im Vorjahr umgesetzt. Durch flankierende Massnahme wollen die Verantwortlichen die Wirksamkeit dieser Massnahme erhöhen. So könnten Autos, welche die Autobahn in Amsteg verlassen, wieder auf A2 zurückgewiesen werden.

(red.)

veröffentlicht: 16. Juni 2023 10:36
aktualisiert: 16. Juni 2023 10:36
Quelle: PilatusToday

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