ÖV in Zürich

Die Forchbahn renoviert ihre Sitzpolster und Böden

· Online seit 29.01.2024, 15:54 Uhr
Das neuste Waggon-Modell der Forchbahn ist 20-jährig. Damit die Lebensdauer noch um mindestens dieselbe Zeit anhält, werden alle Züge dieses Modells saniert. An den Sitzen, am Boden und im Führerstand sind die Veränderungen klar erkennbar.
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Wer häufig die Forchbahn nutzt, um zwischen Zürich Stadelhofen und Esslingen zu reisen, hat womöglich Änderungen festgestellt: ausgewechselte Sitzpolster mit neuem Muster, hellerer Bodenbelag und ein grösseres Abteil für Kinderwagen, Velos und Rollstühle.

Es sind renovierte Züge, die auf den Gleisen unterwegs sind. Die Fahrzeuge des Typs Be 4/6, von denen es 13 Stück gibt, sind schon 20 Jahre alt und werden seit Ende 2023 laufend erneuert.

Die Renovation eines Forchbahn-Zuges dauert sechs Monate

Auch zusätzliche Wartestangen, die jetzt silbrig und nicht mehr gelb sind, seien montiert und das Cockpit der Züge erneuert worden, berichtet die «Zürichsee-Zeitung». Zwei sanierte Züge seien wieder unterwegs. Die restlichen 11 Züge des Typs Be 4/6 würden während der nächsten Monate und Jahre nacheinander renoviert. Pro Zug brauche es dafür etwa ein halbes Jahr.

Insgesamt habe man 26 Millionen Franken für alle Renovationen budgetiert, sagt Marc Rizzi, Geschäftsführer der Forchbahn AG, zur genannten Zeitung. Ob das Budget wirklich ausreicht, lässt sich erst nach Abschluss aller Sanierungen beurteilen.

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Die Züge haben ihre Lebensmitte erreicht

Die 13 Fahrzeuge des Typs Be 4/6 seien in 20 Jahren jeweils über 1,4 Millionen Kilometer gefahren, schrieb die Forchbahn AG im Dezember in einer Mitteilung. Um noch mindestens weitere 20 Jahre zuverlässig den Dienst zu verrichten, müssten diese Fahrzeuge umfassend renoviert werden.

(hap)

veröffentlicht: 29. Januar 2024 15:54
aktualisiert: 29. Januar 2024 15:54
Quelle: ZüriToday

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