Rekordergebnis

Die ZKB erzielt 2021 den höchsten Gewinn ihrer Geschichte

· Online seit 11.02.2022, 07:54 Uhr
Die Zürcher Kantonalbank blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. CEO Martin Scholl prognostiziert aber eine Verschärfung des Wettbewerbs für das laufende Jahr.
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Die Zürcher Kantonalbank hat 2021 mit 942 Mio. Franken den bisher höchsten Konzerngewinn ihrer Geschichte erzielt, teilt die Bank in einer Medienmitteilung mit. Zum Rekordergebnis beigetragen haben insbesondere die stark wachsenden Erträge im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie die Konstanz im Zinsgeschäft.

«Das Rekordergebnis gründet auf einem starken organischen Wachstum in unseren Kern- und Spezialsegmenten – in Kombination mit einer stets hohen Risiko- und Kostendisziplin», sagt Martin Scholl, CEO der Zürcher Kantonalbank.

431 Millionen Franken Dividenden für den Kanton Zürich

Angesichts des guten Ergebnisses hat der Bankrat die Erhöhung der ordentlichen Dividende für den Kanton Zürich und die Gemeinden um 21 Prozent auf 431 Mio. Franken beschlossen. Über die letzten zehn Jahre hat die Zürcher Kantonalbank damit kumuliert 2,8 Mrd. Franken an den Kanton und 1,2 Mrd. Franken an die Gemeinden ausgeschüttet. Über denselben Zeitraum kommen 1,2 Mrd. Franken im Rahmen des gesetzlich verankerten Leistungsauftrags hinzu. Mit einem Gewinnrückbehalt von CHF 4,0 Mrd. ist innert zehn Jahren zudem rund die Hälfte des erzielten Gewinns zur Stärkung des Eigenkapitals der Bank verwendet worden.

Höchstwert im verwalteten Vermögen

Die verwalteten Vermögen steigen per Ende 2021 auf den Höchstwert von 409,2 Mrd. Franken (+13 Prozent). Haupttreiber ist der rekordhohe Netto-Neugeldzufluss von 25,9 Mrd. Franken (+17 Prozent), der zu 40 Prozent bei privaten und zu 60 Prozent bei institutionellen Kunden erfolgte.

Hinzu komme eine hervorragende Marktperformance von 21,3 Mrd. Franken Die Vorsorge-App frankly komme per Ende Jahr mit rund 50'000 Kundinnen und Kunden auf ein Vorsorgevermögen von 1,1 Mrd Franken.

Trotz Erfolg: Zukunft wird herausfordernd

«Die Bankenbranche bewegt sich auch im Jahr 2022 in einem herausfordernden Umfeld und wir gehen von einer weiteren Verschärfung des Wettbewerbs aus», sagt CEO Martin Scholl. «Nichtsdestotrotz erwarten wir ein ansprechendes Ergebnis, das auf unserer Universalbankstrategie, dem diversifizierten Geschäftsmodell und der hohen Kundenbindung beruht. Bei unseren Geschäftsaktivitäten orientieren wir uns an einer nachhaltigen Entwicklung.»

(sem)

veröffentlicht: 11. Februar 2022 07:54
aktualisiert: 11. Februar 2022 07:54
Quelle: ZüriToday

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