Jetlag wird reduziert

So sehen die neuen Langstrecken-Kabinen der Swiss aus

03.03.2023, 13:12 Uhr
· Online seit 03.03.2023, 13:03 Uhr
Die Swiss modernisiert die Kabinen in den Langstreckenflugzeugen: Ab 2025 werden zunächst die Airbus A330 umgebaut, teilte der Konzern am Freitag am Hauptsitz mit. Dank einem neuen Lichtkonzept soll der Jetlag reduziert werden.
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Dann würden im 2025 noch die bereits bestellten fünf neuen Airbus A350 eintreffen, die schon mit den neuen Kabinen ausgestattet seien. Und bis Ende 2027 werde der Rest der Langstreckenflotte mit den Boeing 777 umgebaut. «Alle Sitze werden ausgetauscht», sagte Goudarzi Pour. Die neuen Sitze hätten mehr Sitzfläche und grössere Bildschirme in allen Klassen. Der ganze Umbau koste 500 Millionen Franken. Ein neues Lichtkonzept soll Fluggästen zudem helfen, den Jetlag zu reduzieren.

Zusammen mit den fünf neuen A350 investiere die Swiss in den nächsten Jahren 2,5 Milliarden in die Flotte, sagte Swiss-Chef Dieter Vranckx. Deshalb sei eine zweistellige Betriebsgewinnmarge so wichtig. Diesen Bereich hat die Swiss im vergangenen Jahr mit 10,4 Prozent wieder erreicht nach den happigen Verlusten in den beiden Coronajahren.

Personal soll wachsen

Auch weitere Maschinen sind ein Thema. Die Lufthansa Gruppe hatte am Vortag den Kauf von 22 neuen Langstreckenfliegen angekündigt. Auf die Frage, ob von diesen Flugzeugen auch welche bei der Swiss landen würden, sagte Vranckx, dass die Diskussionen dazu noch liefen.

Im laufenden Jahr soll der Steigflug weitergehen, sagte Vranckx: Im laufenden Jahr sollen 1000 weitere Mitarbeiter beim Kabinenpersonal angestellt werden und 750 beim Bodenpersonal.

Preise werden wohl steigen

Im laufenden Jahr will die Swiss wieder mit 85 Prozent der Kapazität von vor der Coronapandemie fliegen. Damit könnte die Zahl der Passagiere auf rund 16 Millionen zunehmen. 2022 hatte die Schweizer Airline 12,8 Millionen Reisende befördert.

Um wie viel die Preise steigen, wollte der Swiss-Chef nicht sagen: «Darüber geben wir keine Auskunft.» Kommerzchef Goudarzi Pour wurde etwas konkreter: «Wir erwarten deutlich höhere Preise als 2019, aber deutlich unter den Peaks von Oktober oder vom Sommerquartal.» Grund für die Preisaufschläge seien auch die höheren Kosten.

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(sda/mhe)

veröffentlicht: 3. März 2023 13:03
aktualisiert: 3. März 2023 13:12
Quelle: Today-Zentralredaktion

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