Zürich

Zumikon lässt sich bei Beamtensuche von Recruitern helfen

Fachkräftemangel

Zumikon lässt sich bei Beamtensuche von Recruitern helfen

· Online seit 30.07.2023, 07:22 Uhr
Der Fachkräftemangel wird auch für die öffentlichen Verwaltungen zunehmend zum Problem. Die Gemeinde Zumikon beschreitet in der Personalbeschaffung deshalb neue Wege.
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Die Gemeinde Zumikon setzt bei der Besetzung von Kaderstellen künftig auf die Hilfe von professionellen Rekrutierungsbüros. Dies geht aus einer Mitteilung der Gemeinde hervor.  Kostenpunkt: 30'000 Franken für das Jahr 2023. «Besonders schwierig zu besetzen sind Stellen, die Fachwissen und Führungskompetenz voraussetzen», erklärt Gemeindeschreiber Thomas Kauflin auf Anfrage von ZüriToday.

Andere Gemeinden suchten über ein Jahr

So zum Beispiel die Vakanz Leitung Hochbau (80 - 100 Prozent). Andere Gemeinden in der Region hätten über ein Jahr gesucht, bis sie analoge Stellen wieder besetzen konnten. Deshalb hat Zumikon hier bereits einen Recruiter eingeschaltet. Unabhängig davon sind bei der Gemeinde auf die seit dem 6. Juli ausgeschriebene Stelle bisher acht Bewerbungen eingegangen, «nicht alle davon sind brauchbar».

Das ist nichts Neues für die Gemeinde: Auf die ausgeschriebene Stelle «Abteilungsleiter/in Sicherheit und Polizei» bewarb sich eine junge Frau, die keinerlei Erfahrung auf dem Gebiet mitbringt und zuvor drei Jahre in der Gastronomie gearbeitet hatte. «Wir erhalten auf alle Fälle nicht nur 1A-Bewerbungen», meint Kauflin.

Rekrutierungsbüro als letzte Möglichkeit

Nebst den 30'000 Franken für professionelle Rekrutierungsbüros setzt man bei der Gemeinde auch auf die eigenen Leute und deren Netzwerk. Die Angestellten werden gebeten, Stelleninserate auf Facebook oder LinkedIn sowie in ihrem Freundeskreis zu teilen. Externe Unterstützung werde nur dann angefragt, wenn eine Stelle effektiv als schwer besetzbar eingestuft wird. Die 30'000 Franken sollen aber auch für die nächsten Jahre ins Budget eingestellt werden.

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veröffentlicht: 30. Juli 2023 07:22
aktualisiert: 30. Juli 2023 07:22
Quelle: ZüriToday

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