Velo-Ranking

Zürich radelt auf dem letzten Platz

9. Mai 2022, 08:28 Uhr
Pro Velo erhebt alle vier Jahre, wie velofreundlich die Städte sind. Zürcherinnen und Zürcher sind dabei am unzufriedensten. Schlaglöcher und Autofahrer stellen – nicht nur in Zürich – ein Problem dar.

Gegenüber dem letzten Ranking vor vier Jahren verliert die Stadt Zürich ganze 14 Plätze im Velo-Ranking und landet auf Platz 45. Somit bildet Zürich das Schlusslicht. Das Ranking wird alle vier Jahre vom Verein Pro Velo durchgeführt, es beruht auf einer Umfrage bei Velofahrerinnen und -fahrern. Das schreibt der «Tages-Anzeiger».

Die Städte Winterthur und Uster schneiden dafür besser ab, sie landen auf den Plätzen drei und elf. Auf dem ersten Platz befindet sich Burgdorf im Emmental, gefolgt von Zuchwil in Solothurn. An der Umfrage haben zwischen September und November 2021 16'500 Velofahrende teilgenommen, wie Pro Velo in einer Mitteilung schreibt.

Das Ranking bewertet die Städte unter anderem anhand der Sicherheit und des Komforts auf den Strassen. In Zürich bemängeln die Befragten die Schlaglöcher auf den Strassen, Baustellen oder dass es zu wenig Velowege gibt, Autofahrer überholen demnach zu nah.

Nicht nur in Zürich, sondern in der ganzen Schweiz bemängeln die Befragten die Zustände der Strassen, diese hätten sich seit der letzten Umfrage vor vier Jahren fast überall verschlechtert. Schuld seien auch die Autofahrerinnen und Autofahrer, weil sie im Verkehr zu wenig Rücksicht auf die Velos nehmen würden.

(log)

Quelle: ZüriToday
veröffentlicht: 9. Mai 2022 07:38
aktualisiert: 9. Mai 2022 08:28
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