Zürich

Zürcher Gemeinderat befasst sich mit Rückkehr von Tukan

FDP-Wunsch

Zürcher Gemeinderat befasst sich mit Rückkehr von Tukan

· Online seit 01.06.2023, 17:25 Uhr
Tukan Bosi war jahrelang der Publikumsmagnet in der Stadtgärtnerei von Zürich. 2017 verstarb der exotische Spechtvogel. Zwei FDP-Politiker wünschen sich in einem Postulat, dass ein Tukan wieder in der Stadtgärtnerei eingesetzt wird.
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«Viele Kinder, Erwachsene und Besuchende der Stadtgärtnerei sollen sich wieder ab einem prächtigen Tukan (oder mehreren) erfreuen können», schreiben Flurin Capaul und Roger Suter in einem Vorstoss. Die beiden FDP-Gemeinderäte beauftragen den Zürcher Stadtrat mit der Prüfung, ob ein Tukan wieder in die Stadtgärtnerei ziehen könnte

Letzter Tukan flog 2017 durch die Stadtgärtnerei

Seit 2017 fliegt kein Tukan mehr durch die Stadtgärtnerei. Damals verstarb Bosi im Alter von 19 Jahren, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Tukan Bosi war beliebt. Ihn ersetzen wollte die Stadt aber nicht. Er solle etwas Einmaliges bleiben, hiess es damals bei Grün Stadt Zürich.

Zu Bosi habe Capaul keine spezielle Beziehung gehabt, sagt er zum «Tages-Anzeiger». «Aber als Kind waren Froot Loops mein Lieblingsmüesli.»

Tukane kommen aus tropischen Ländern

Tukane sind mittelgrosse, kurzflügelige und relativ langschwänzige Vögel mit einer Körperlänge von 35 bis 65 Zentimetern. Auffällig ist der riesige – aber leichtgewichtige – prächtig gefärbte Schnabel. Er dient unter anderem der Kontrolle des Wärmehaushaltes, indem die Blutzufuhr zum Schnabel je nach Temperatur verringert oder erhöht wird.

Die Tukane kommen in den tropischen Regionen von Mittel- und Südamerika vor. Tukane sind reine Baumbewohner und besiedeln verschiedene Typen von tropischen und subtropischen Wäldern.

(hap)

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veröffentlicht: 1. Juni 2023 17:25
aktualisiert: 1. Juni 2023 17:25
Quelle: ZüriToday

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