Ukraine

Winterthur muss mehr Geld ausgeben wegen Ukraine-Krieg

1. November 2022, 10:06 Uhr
Der Krieg in der Ukraine führt in Winterthur zu einer Überschreitung des laufenden Budgets: Der Stadtrat hat am Dienstag zusätzliche Kosten von 1,4 Millionen Franken ausgewiesen. Es sind vor allem Personalkosten.
Die Stadt Winterthur betreut aktuell 945 Geflüchtete aus der Ukraine.
© KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT
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Insgesamt mussten im laufenden Jahr 25,25 neue Stellen geschaffen werden, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Die meisten wurden in der Sozialberatung der Stadt Winterthur benötigt (12,55 Stellen), danach folgen die städtische Wohnhilfe (7,8 Stellen) und die Sozialberatung im Bezirk Andelfingen (4,9 Stellen).

Jene Stellen für den Bezirk werden aber vollständig durch die Gemeinden im Bezirk Andelfingen refinanziert. Für die Stadt Winterthur verbleiben damit noch zusätzliche Kosten von 1,4 Millionen Franken.

Die Stadt rechnet damit, dass das städtische Budget wegen des Kriegs in der Ukraine auch im kommenden Jahr überschritten wird. Er berücksichtigte deshalb vorsorglich Mehrkosten von rund 5,4 Millionen Franken. Am 30. September betreuen die Sozialen Dienste der Stadt Winterthur 945 Ukrainerinnen und Ukrainer.

(sda/log)

Quelle: ZüriToday
veröffentlicht: 1. November 2022 10:06
aktualisiert: 1. November 2022 10:06