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Der Gebäudeisolation zuliebe: Winterthur bekämpft fremde Ameisen

Lästige Insekten

Der Gebäudeisolation zuliebe: Winterthur bekämpft fremde Ameisen

· Online seit 17.02.2023, 11:05 Uhr
In Winterthur-Seen ist eine fremde Ameisenart entdeckt worden, die einheimische Arten verdrängt und Infrastruktur beschädigen kann. Die sogenannte Tapinoma-Ameise kann Nester in der Gebäudeisolation bilden und diese so kaputt machen. Für Menschen ist sie ungefährlich.
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Die Tapinoma-Ameisen kommen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und sind nördlich der Alpen nicht heimisch. Und doch sind sie nun in Winterthur aufgetaucht – was der Stadt zu schaffen macht, wie sie in einer MItteilung schreibt. Denn: Die kleinen Tierchen können in Gebäude eindringen, «stellenweise» Nester in Gebäudeisolationen bilden und diese auch beschädigen.

Die Tapinoma nigerrimum, wie die Gattung offiziell heisst, sei darüber hinaus auch für den Menschen lästig – wenn auch nicht gefährlich. Zudem verdränge sie einheimische Ameisenarten. Eine spezialisierte Firma bekämpfe das Ameisenvorkommen in Seen nun, schreibt die Stadt weiter. Andere Gebiete würden überwacht.

Bei Verdacht Experten kontaktieren

Doch wie konnte die Tapinoma-Ameise überhaupt nach Winterthur gelangen? Vermutlich sei sie über importierte Zier- und Gartenpflanzen importiert worden, heisst es in der Mitteilung. In der Schweiz gilt die Ameisenart als «invasiv».

Mit herkömmlichen Mitteln lässt sich die fremdländische Gattung nicht bekämpfen. Deshalb sollen sich all jene, die vermuten, Tapinoma-Ameisen auf ihrem Grundstück zu haben, zur Abklärung an einen qualifizierten Schädlingsbekämpfer wenden.

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(mhe)

veröffentlicht: 17. Februar 2023 11:05
aktualisiert: 17. Februar 2023 11:05
Quelle: ZüriToday

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