Hinwil

Volg-Mitarbeiterin findet Goldbarren und gibt ihn zurück

Olivia Eberhardt, 25. November 2022, 12:17 Uhr
Das Fundbüro Hinwil hütet einen ganz besonderen Schatz. Abgegeben wurde dieser Goldschatz von einer Volg-Mitarbeiterin.
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Verloren haben die meisten schon mal etwas. Handy, Portemonnaie oder Schlüssel, solche Gegenstände werden regelmässig in Fundbüros abgegeben. Wohl eher eine Ausnahme ist dieser Fund. Seit Ende März liegt ein Goldbarren im städtischen Fundbüro in Hinwil. Dies berichtet die Gemeindezeitschrift «Top Hinwil».

Selbstlose Kassiererin

Gelandet ist er dort, weil ihn jemand im Hadlikon in Hinwil liegen gelassen hat. Wie und wieso der Goldschatz liegen gelassen wurde, ist nicht klar. Doch wer auch immer schusselig genug war, einen Goldbarren im Laden liegen zu lassen, hatte Glück. Die selbstlose Mitarbeiterin, die ihn gefunden hatte, gab ihn im Fundbüro der Gemeinde ab. Sie könnte sich ausmalen, wie sehr ihn jemand vermissen könnte. Der Goldbarren sei ihr selbst gleichgültig gewesen.

Hohes Trinkgeld oder Barren behalten

Die Hoffnung, selbst etwas an diesem speziellen Fund zu verdienen, sollte die Frau aber noch nicht aufgeben. Laut der Leiterin der Einwohnerdienste habe sie nämlich Anspruch auf einen Finderlohn. Die Gemeinde empfehle jeweils 10 Prozent des Wertes auszuzahlen. In diesem Fall wäre das ein hohes Trinkgeld.

Die Möglichkeit, den Goldbarren für sich zu beanspruchen, hat die Finderin allerdings verpasst. «Bei Abgabe eines gefundenen Objekts kann der Finder Anspruch darauf erheben», sagt Kukowitsch gegenüber «Top Hinwil». Wie genau der Goldbarren aussieht, verraten die Mitarbeitenden des Fundbüros nicht. Wohl auch um Betrug zu verhindern. Wer den Goldbarren abholt, muss seine Grösse und den genauen Wert kennen.

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Quelle: ZüriToday
veröffentlicht: 25. November 2022 11:59
aktualisiert: 25. November 2022 12:17