Zürich

Tempobussen am Gubrist nehmen um ein Vielfaches zu

Dielsdorf

Tempobussen am Gubrist nehmen um ein Vielfaches zu

· Online seit 13.02.2024, 09:52 Uhr
Am Gubrist-Ostportal fuhren im Jahr 2023 insgesamt 588 Personen zu schnell. Das sind 500 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Grund für die Zunahme ist die Begrenzung auf Tempo 80, die seit der Eröffnung gilt.

Quelle: Archivbeitrag / «Weniger Stau, weniger Unfälle - Bilanz zur neuen Gubriströhre» / «ZüriNews» vom 15.01.2024

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Die Zahl geht aus der Bilanz des Statthalteramts Dielsdorf hervor. Vergehen im Strassenverkehr machten im Jahr 2023 rund zwei Drittel der registrierten Übertretungen aus, schreibt der «Zürcher Unterländer». Die Anzahl Autofahrender, die zu schnell unterwegs waren, ist um 125 Prozent gestiegen. Zu erklären ist das Wachstum mit dem neuen Temporegime am Gubrist.

Dielsdorf stellt Bussen und Gebühren für fast 3,5 Millionen Franken aus

Mehr Übertretungen verzeichnete das Dielsdorfer Statthalteramt auch im Bereich Meldewesen (+45 Prozent) oder im Zusammenhang mit dem Personenbeförderungsgesetz (+25 Prozent). Eine Abnahme gab es in Angelegenheiten mit dem Hundegesetz (-45 Prozent) und dem Betäubungsmittelgesetz (-15 Prozent).

Insgesamt stellte das Amt Bussen und Gebühren in der Höhe von 3,44 Millionen Franken aus. Im Vorjahr lag die Summe noch bei 2,73 Millionen Franken. Daraus ergibt sich für 2023 ein Ertragsüberschuss von 1,63 Millionen Franken. Die durchschnittliche Bussenhöhe betrug 258 Franken.

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Fahren ohne Ticket ist die häufigste Straftat

In Bezug auf Straftaten verstiessen die meisten Leute gegen das Personenbeförderungsgesetz. Zu den Übertretungen gehört etwa das Fahren ohne Fahrausweis. Beim Statthalteramt Dielsdorf macht der Anteil etwa 15 Prozent aller Straftaten aus. Danach folgen Widerhandlungen gegen das Strafgesetzbuch wie Tätlichkeiten oder geringfügige Diebstähle mit neun Prozent. Betäubungsmitteldelikte machen knapp zwei Prozent aus.

(lib)

veröffentlicht: 13. Februar 2024 09:52
aktualisiert: 13. Februar 2024 09:52
Quelle: ZüriToday

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