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Zürcher Startup Vyte sorgt für Geldregen – und Kontroverse

Auflösung

Das steckt hinter dem Geldregen über der Chinawiese

· Online seit 26.05.2024, 15:02 Uhr
Zwei Wochen nach dem Geldregen über der Chinawiese gibt der Zürcher Influencer Joung Gustav auf Tiktok die Hintergründe der Aktion bekannt. Er spricht zudem über den Messer-Angriff auf den 12-jährigen Bub während des Ereignisses.

Quelle: Tiktok / invytepodcast

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Am 11. Mai liess eine Drohne 24'000 Franken auf die Chinawiese fallen. Das Geld flog in Zehnernoten auf den Boden und in die Hände von Menschen. Schnell kamen Fragen auf, was es mit dem Geldregen auf sich hat und es formten sich Gerüchte, das Getränke-Startup Vyte stecke dahinter.

Für Schlagzeilen sorgte aber auch ein Zwischenfall mit einem 12-jährigen Bub. Der Knabe wurde im Gedränge mit einem Messer verletzt und musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden.

Auf dem Tiktok-Kanal vytewater zeigt das Start-up, wie es zur Aktion kam und was der Geldregen mit Getränken zu tun hat: Es ist die Kalorienmenge des Vitamingetränks Vyte. In einem weiteren Video nimmt der Influencer und Vyte-Mitgründer Joung Gustav Stellung zum Zwischenfall mit dem Bub.

Trotz Sicherheitsmitarbeitenden kam es zu einem gewalttätigen Angriff nach dem Geldregen

Es sei normal als Marke für ein einziges Plakat mehrere zehntausend Franken auszugeben, beginnt Gustav seine Erklärung. Das Start-up habe sich von anderen Geldregen-Projekten inspirieren lassen, die viel Aufmerksamkeit und positive Emotionen generiert hatten. «Wir haben mit einer Sicherheitsfirma zusammengearbeitet und mehrere Securitys an vier Punkten aufgestellt. Es war für sie leider nicht möglich, die Tat in der Menschenmenge zu sehen und zu verhindern», so der Influencer.

Mit Tat meint er die Attacke auf den 12-jährigen Buben. Er sei von einer Klinge am Bauch verletzt worden. Die Polizei bestätigte am Tag nach dem Geldregen, dass der Bub durch einen spitzen Gegenstand schwer verletzt worden war.

12-Jähriger ist nach Geldregen-Zwischenfall wohlauf

«Nach Angaben von Polizei und Familie wird nach einem aktiven Täter gefahndet», so Gustav weiter. Das Start-up habe der Polizei die Videos vom Event übergeben. Der Bub sei ein paar Tage später aus dem Spital entlassen worden. «Ihm geht es den Umständen entsprechend zum Glück gut.»

Das Team distanziert sich vom Täter und will dem Kind im privaten Rahmen etwas Gutes tun.

(hap)

veröffentlicht: 26. Mai 2024 15:02
aktualisiert: 26. Mai 2024 15:02
Quelle: ZüriToday

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