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Wegen Veloroute: Zürcher Traditionsunternehmen sieht Existenz bedroht

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Wegen Veloroute: Zürcher Traditionsunternehmen sieht Existenz bedroht

25.11.2023, 14:45 Uhr
· Online seit 25.11.2023, 13:09 Uhr
Eine neue Veloroute soll direkt vor dem Firmengebäude der Scherrer Metec AG durchführen. Der Inhaber fürchtet deshalb um die Existenz seiner Firma.

Quelle: TeleZüri

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Die Firma Scherrer Metec saniert unter anderem Dächer für historische Gebäude. Deshalb ist das Traditionsunternehmen auf Güterumschlag direkt vor dem Firmengebäude an der Allmendstrasse angewiesen.

Weil dort nun Teile der 100-Kilometer-Velovorzugsroute durchführen sollen, die die Stimmberechtigten gutgeheissen hatten, fürchtet der Inhaber Beat Scherrer um die Existenz seines Unternehmens.

20 Millionen Franken Umsatz und fast 100 Arbeitsplätze stünden auf dem Spiel, erklärt Scherrer gegenüber der «NZZ». Weil neben 20 Meter langen Dächern auch Gabelstapler herumkurven und Lastwagen vor dem Gebäude parkieren müssten, fürchtet er lebensgefährliche Situationen mit den Velofahrern, wenn dann die Veloroute dort durchgehen würde.

Tiefbauamt sieht mehr Platz zum Ausweichen

Die Stadt teilt mit, dass bestehende Grundstücke miteinbezogen würden in die Planung der Veloroute. Ein zwei Meter breites und zwölf Meter langes Feld sei für den Güterumschlag berücksichtigt worden.

Weil an dieser Stelle die Veloroute über fünf Meter breit werden soll, dürften alle Verkehrsteilnehmenden sich gegenseitig ausweichen können, erklärt das Tiefbauamt.

Dass die geplante Veloroute einen anderen Verlauf nehmen könnte, sei zwar möglich, aber fast nicht umzusetzen, weil der Platz dafür nicht ausreichend sei. Gegenüber einer früheren Version würde der Veloverkehr nur in eine Richtung statt wie ursprünglich gedacht in beide Richtungen fliessen.

(haf)

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veröffentlicht: 25. November 2023 13:09
aktualisiert: 25. November 2023 14:45
Quelle: ZüriToday

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