Zürich
Stadt Zürich

Bürkliplatz-Markt am Zürichsee soll an Fraumünsterstrasse umziehen – Betroffene unzufrieden

«Nicht akzeptabel»

Marktfahrende vom Bürkliplatz bemängeln alternativen Standort

13.02.2024, 18:57 Uhr
· Online seit 13.02.2024, 06:45 Uhr
Der Bürkliplatz-Markt muss wegen Bauarbeiten für rund 15 Monate umziehen. Die Stadt will die Marktfahrenden während dieser Zeit in der Fraumünsterstrasse platzieren. Diese sind mit dem Vorschlag jedoch nicht zufrieden.

Quelle: TeleZüri / Archivbeitrag vom 13. Februar 2024

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Die Stadthausanlage bekommt einen neuen Kiosk und mehr Bäume. Für die Erneuerung sind Arbeiten geplant, die Ende September 2024 starten sollen. Der Flohmarkt sowie der traditionelle Markt am Bürkliplatz können deshalb während 15 Monaten nicht am gewohnten Ort stattfinden. Marktfahrende machen sich deshalb Sorgen um ihre Zukunft.

Suche nach einem neuen Standort war laut Stadt anspruchsvoll

Die Stadt schlägt für den Markt einen alternativen Standort vor. Sie will den Gemüse- und Blumenmarkt wie auch den Flohmarkt an die Fraumünsterstrasse verlagern, schreibt der «Tages-Anzeiger». Für die Betroffenen soll dadurch während der ganzen Umbauzeit der Stadthausanlage kein Unterbruch entstehen, sagt Marc Werlen, Sprecher von Grün Stadt Zürich.

Die Suche nach einem neuen Platz für den Markt sei laut Werlen schwierig gewesen. Damit das Angebot im Quartier bleibe, habe es einen Standort in der Nähe der Stadthausanlage gebraucht.  An dieser stark frequentierten Lage sei dies nicht einfach, erklärt Werlen.

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Marktfahrende wollen lieber auf den Münsterhof

Die Marktfahrenden sind mit dem Vorschlag der Stadt allerdings nicht zufrieden. Petra Mörgeli, Präsidentin der Vereinigung der Marktfahrer von Zürich, spricht von einer unakzeptablen Lösung. Für die Kundschaft gebe es bei der Fraumünsterstrasse kaum Parkplätze. Ausserdem zweifelt Mörgeli daran, dass die Platzverhältnisse am neuen Standort ausreichen.

Viel lieber würden die Marktfahrenden auf den Münsterhof ausweichen. Für die Jahre 2024 und 2025 ist dieser allerdings schon für andere Nutzungen vorgesehen. Mörgeli gibt sich jedoch kämpferisch. «Wir geben die Hoffnung nicht auf, eine bessere Lösung zu finden.»

(lib)

veröffentlicht: 13. Februar 2024 06:45
aktualisiert: 13. Februar 2024 18:57
Quelle: ZüriToday

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