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Badi Unterer Letten soll grösser und sicherer werden

Flussbad

Badi Unterer Letten soll grösser und sicherer werden

· Online seit 26.03.2024, 06:56 Uhr
Für fünf Millionen Franken soll die Badi Unterer Letten einer Generalüberholung unterzogen werden. Bereits im Sommer 2025 soll das Makeover abgeschlossen sein. Es wird aber weiter auch geprüft, ob man das Flussbad erweitern soll.
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Der Holzsteg und die Lauben beim beliebten Flussbad sind in die Jahre gekommen. Immerhin gibts die Badi Unterer Letten in Wipkingen schon seit 1909. Aus diesem Grund hat die Stadt beschlossen, das Flussbad einer Generalüberholung zu unterziehen. Der Kostenpunkt für das Unterfangen beläuft sich auf fünf Millionen Franken.

Umbau tangiert Sommerbetrieb nicht

Der Sommer 2024 ist durch das Makeover aber nicht in Gefahr. Die Bauarbeiten sollen ausserhalb der Badesaison stattfinden und vor Sommer 2025 abgeschlossen sein. Mit der Generalüberholung soll aber noch nicht Schluss sein. Wie der «Tagesanzeiger» schreibt, hat die Stadt weitere Pläne in «unmittelbarer Nähe des Jugendstil-Bads».

Die Stadt hat vor wenigen Tagen einen Bericht verabschiedet, der eine Übersicht zur Nutzung des Areals an der Limmat zusammenfasst. Genauer zwischen Kornhausbrücke und dem Lettenviadukt. Wie die Zeitung weiter berichtet, soll nun geklärt werden, ob der Badebereich beim Unteren Letten flussaufwärts bis zum EWZ-Wasserkraftwerk verlängert werden soll.

Erweiterung soll Sicherheit optimieren

Untersucht werde nun, ob es bei einer Erweiterung auch Garderoben, Sanitäranlagen und Liegeflächen geben soll. Auch welche Sicherheitsmassnahmen in einem solchen Fall notwendig werden würden, soll gemäss dem Bericht geprüft werden. «Die Sicherheit beim Flussbad Unterer Letten ist gemäss Sportamt unbefriedigend, es kommt immer wieder zu Unfällen», heisst es in ebendiesem.

Der Sprecher von Immobilien Stadt Zürich sagte gegenüber dem «Tagesanzeiger», dass es bei den Unfällen um Sprünge vom Kesselhaus und Burrischopf beim Kraftwerk gehe. Durch die Erweiterung könnte die Sicherheitssituation verbessert werden.

Viele Menschen lassen sich onehin schon von weiter oben runtertreiben. Dieser Abschnitt gehört aber aktuell nicht zum Flussbad und ist für Badende offiziell gesperrt. Eine Erweiterung des Badebereichs würde dazu führen, dass der Kanal auch oberhalb überwacht wird.

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(roa)

veröffentlicht: 26. März 2024 06:56
aktualisiert: 26. März 2024 06:56
Quelle: ZüriToday

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