Zürich

Randalierende Teenager sollen Party in Stäfa überfallen haben

Stäfa

Randalierende Teenager sollen Party in Stäfa überfallen haben

· Online seit 06.02.2024, 06:47 Uhr
Rund 20 Teenager randalierten in Stäfa in einem Bus und attackierten in der S-Bahn die ausgerückte Polizei. Zuvor sollen sie eine private Party gestürmt haben. Gäste sprechen von geklauten Gegenständen und Prügel.

Quelle: TeleZüri / Daniel Fernandez / CH Media Video Unit / Katja Hug

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Am Bahnhof Stäfa kam es zu wüsten Szenen. Jugendliche randalierten in der Nacht auf Sonntag in einem Bus und belästigten den Chauffeur. Als die Polizei eintraf, blockierten sie die Abfahrt S16. Bei den Personenkontrollen bewarf die Gruppe die Polizei mit Steinen.

Zuvor sorgten die Jugendlichen bereits auf einer Party für Unruhe. Laut der NZZ waren sie aus der Stadt Zürich nach Stäfa gereist, um dort die Party einer Jugendlichen zu überfallen. Diese feierte mit Freunden im Gemeinschaftsraum einer Stäfner Wohnsiedlung. Die Eltern der Jugendlichen hatten den Raum für ihre Tochter gemietet. Von der Party sollen sie wegen einer Einladung auf Social Media erfahren haben, wie vermutet wird.

Musikboxen und Smartphones geklaut

Personen aus dem Umfeld erzählen, dass die Gruppe dort auftauchte, ohne eingeladen gewesen zu sein. Laut der Zeitung stahl die Gruppe aus der Stadt Zürich etwa Smartphones, Musikboxen und Jacken. Ein Schüler aus Stäfa sagt zu «20 Minuten», dass eine Lacoste-Jacke, eine North-Face-Jacke, ein Gucci-Cap und Geld geklaut worden seien. Eine Sekundarschülerin spricht von betrunkenen und bekifften Angreifern, die «einfach Stress gesucht» hätten. Auch seien Leute verprügelt worden.

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Danach zog die Gruppe laut NZZ weiter zu einem Schulhaus, wo sie Jugendliche beraubt haben soll. Nahe der Schule befindet sich die Station jener Buslinie, in der die Jugendlichen später randalierten. Ein Mädchen, das im Bus sass, erzählt «20 Minuten»: «Sie haben die Tür kaputt gemacht und alles auseinandergenommen, bis die Lichter ausgingen.»

VZO spricht von aussergewöhnlichem Zwischenfall

Die Oberjugendanwaltschaft ermittelt in dem Fall und macht wegen des laufenden Verfahrens keine weiteren Angaben. Der bedrängte Buschauffeur wurde laut den Verkehrsbetrieben Zürcher Oberland (VZO) nicht verletzt. Die VZO sprechen von einem aussergewöhnlichen Zwischenfall, wie er in den Bussen der VZO glücklicherweise nicht an der Tagesordnung sei.

Die Polizei nahm insgesamt 19 Personen fest. Es handelt sich um Minderjährige im Alter von 15 bis 17 Jahren. Sie stammen aus der Schweiz, Italien, Somalia und Tschechien.

(bza)

veröffentlicht: 6. Februar 2024 06:47
aktualisiert: 6. Februar 2024 06:47
Quelle: ZüriToday

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