Wegen Littering und Sachschaden

Zürcher Schulen wehren sich mit Videoüberwachung gegen Vandalismus

14. September 2022, 16:45 Uhr
Immer mehr Schulhäuser kämpfen mit zersplitterten Scheiben und beschmierten Wänden. Um gegen die Übeltäter vorzugehen, setzen Zürcher und Winterthurer Schulen auf Überwachungskameras - mit Erfolg.

Sachbeschädigungen und liegengebliebener Abfall sind auf Schulanlagen in Zürich und Winterthur schon seit Jahren ein Problem. Bei besonders betroffenen Arealen mussten die Schuldepartemente Massnahmen ergreifen. «Videokameras werden dort angebracht, wo die Situation zu eskalieren droht», erklärt Jürg Altwegg vom Schuldepartement Winterthur. Dies werde aber immer transparent kommuniziert.

Über 800 Kameras bei Stadtzürcher Schulanlagen

Auch die Stadt Zürich hat an 41 Schulanlagen solche Kameras installiert. «Mit den Kameras wurden bis anhin gute Erfahrungen gemacht. Sie erfüllen ihren präventiven Zweck», erläutert Marc Caprez, Leiter Kommunikation des Schuldepartements der Stadt Zürich. Neben der Videoüberwachung werden aber auch noch andere Massnahmen getroffen.

Überwachung rund um die Uhr

Während in den Städten Zürich und Winterthur die Kameras nur ausserhalb der schulischen Öffnungszeiten laufen, setzt die Gemeinde Oetwil auf eine ununterbrochene Videoüberwachung, wie die «Zürichsee-Zeitung» berichtet.

Die Kameras zeigen bis anhin überall eine erfreuliche Wirkung. «Wichtig ist aber auch, dass Sachbeschädigungen immer der Polizei zur Anzeige gebracht werden», schliesst Marc Caprez ab.

(ema)

Quelle: ZüriToday
veröffentlicht: 15. September 2022 08:11
aktualisiert: 15. September 2022 08:11
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