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Kanton Zürich

Wädenswiler Haus bleibt nach Brand Monate unbewohnbar

Grosser Sachschaden

Wädenswiler Haus bleibt nach Brand Monate unbewohnbar

· Online seit 20.02.2024, 07:41 Uhr
Beim Feuer, das am vergangenen Donnerstag in einem alten Riegelhaus in Wädenswil am Zürichsee ausgebrochen ist, geht die Polizei von Brandstiftung aus. Die Bewohnenden des Hauses können wohl Monate lang nicht in ihre Wohnungen zurück und fühlen sich im Stich gelassen.

Quelle: BRK News / TeleZüri / Oliver Spieser / ZüriToday / Olivia Eberhardt

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Nachdem am Donnerstag in einem Haus in Wädenswil ein Feuer ausgebrochen war, hat die Polizei eine dort wohnhafte Frau verhaftet. Wie die Polizei bereits bekannt gab, steht der Verdacht auf Brandstiftung im Vordergrund.

Sanierung dauert Monate

Für die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses ist die Sache damit aber noch nicht abgeschlossen. Weil die Reinigung und Sanierung mehrere Monate in Anspruch nehmen werde, können sie nicht zurück in ihre Wohnungen. «Das Haus und die Wohnungen sind durch das Feuer arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Studios sind unbewohnbar, da auch kein Strom vorhanden ist», erklärte die Hausverwaltung gegenüber «20 Minuten».

Die Stadt Wädenswil hatte mitgeteilt, dass für die Mieterinnen und Mieter Ersatzunterkünfte organisiert worden seien. Die meisten der Mieter hätten sich aber selbst eine Unterkunft organisiert, heisst es von den Bewohnenden. «Die Stadt hat keine Wohnung oder kein Hotelzimmer zur Verfügung gestellt hat», sagt ein enttäuschter Mieter. Weiter gibt dieser an, dass die Stadt überfordert gewesen sei.

Sozialamt sicherte Unterstützung zu

Wie der Wädenswiler Stadtrat Daniel Tanner gegenüber «20 Minuten» erklärt, sei er selber eine halbe Stunde nach Ausbruch des Feuers auf Platz gewesen. «Das Sozialamt hat mir versichert, dass die Betroffenen bei der Suche nach einer Unterkunft unterstützt werden», erzählt Tanner.

Man müsse jetzt abklären, weshalb nicht alle Mieterinnen und Mieter einen Platz in einem Hotel oder einer alternativen Unterkunft erhalten haben. Wie die Hausverwaltung mitteilt, müssen sich die Bewohnerinnen und Bewohner auch auf etwas Längerfristiges als Zwischenlösung einstellen.

Bewohner können persönliche Gegenstände abholen

«Das Haus und die Wohnungen sind durch das Feuer arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Studios sind unbewohnbar, da auch kein Strom vorhanden ist.» Am Dienstag haben die Personen aus dem Haus nun Zeit, Habseligkeiten wie Fotos und wichtige Dokumente abzuholen. Danach werde die Ruine gereinigt und saniert.

Die Mieterinnen und Mieter hoffen jetzt auf Unterstützung von der Verwaltung. Ein Hotel sei auf Dauer keine Lösung, meint einer der Mieter.

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(roa)

veröffentlicht: 20. Februar 2024 07:41
aktualisiert: 20. Februar 2024 07:41
Quelle: ZüriToday

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