Winterthur

Stadt will nun doch tiefere Parkgebühren

3. Juni 2022, 11:56 Uhr
Nach der Abstimmungs-Niederlage im letzten Herbst legt der Winterthurer Stadtrat dem Parlament eine neue Vorlage für das Parkieren auf öffentlichem Grund vor. Die Maximal-Gebühren sind tiefer angesetzt als ursprünglich geplant.

Im vergangenen Herbst lehnte die Winterthurer Stimmbevölkerung die Erhöhung der Parkgebühren ganz knapp ab. Nur 64 Stimmen machten den Unterschied. Nun ging der Winterthurer Stadtrat über die Bücher.

Tieferer Maximal-Betrag

Im Vergleich zur abgelehnten Vorlage soll der Maximal-Betrag 10 Prozent tiefer angesetzt werden. Heisst: Die Obergrenze des Gebührenrahmens für eine Stunde soll bei 1.80 Franken statt bei 2 Franken liegen. Damit würde das Parkieren inklusive Kontrollgebühren zwischen 1.90 und maximal 2.70 Franken kosten. In der Mitteilung schreibt die zuständige Stadträtin Katrin Cometta: «Der Stadtrat beabsichtigt, die Gebühr im unteren Rahmen anzusetzen.»

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Quelle: TeleZüri

Neuhegi-Grüze doch keine Zentrumszone

In der ersten Vorlage war das Gebiet Neuhegi-Grüze als Zentrumszone definiert.  Zentrumszone anstatt Quartierzone hätte den Abbau von Blaue-Zone-Parkplätzen und die Einführung von Parkgebühren im Gebiet beim Eulachpark bedeutet.

Davon sieht der Stadtrat nun vorerst ab. In der angepassten Version der Verordnung wird diese geplante Zonenänderung aufgeschoben. Geplant ist die Einführung erst mit der Inbetriebnahme der Querung Grüze und des ÖV-Hochleistungskorridors im Jahre 2028. Ausserdem wird die Zentrumszone verkleinert, unter anderem fällt der alte Dorfkern Hegi weg und bleibt eine Quartierzone.

(oku)

Quelle: ZüriToday
veröffentlicht: 3. Juni 2022 11:56
aktualisiert: 3. Juni 2022 11:56
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