Zürich
Kanton Zürich

Restaurant Uto Kulm schreibt «Züricher Geschnetzeltes»

Fauxpas auf dem Hausberg

Restaurant Uto Kulm schreibt «Züricher Geschnetzeltes»

30.12.2022, 09:39 Uhr
· Online seit 29.12.2022, 10:52 Uhr
Bei einigen Ausdrücken darf man darüber streiten, wie denn nun die richtige Schreibweise ist. Nicht so beim «Züri-Gschnätzletem». Ausgerechnet dem Lokal auf dem Zürcher Hausberg passierte jüngst ein Schnitzer beim Geschnetzelten.
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Nach dem Fussmarsch auf den Uetliberg geniessen Zürcherinnen und Zürcher sowie auch Touristinnen und Touristen den Ausblick auf Zürich und auf den Zürichsee. Viele bestellen sich auch etwas Leckeres von der Karte des Restaurants auf dem Zürcher Hausberg.

Bei der Rechtschreibung ist man in Zürich pingelig

Und was isst man an einem so mit Zürich verbundenen Ort? Eine Portion «Züri-Gschnätzlets» oder auch «Zürcher Geschnetzeltes», dachte sich zumindest ein Leser von «20 Minuten». Auf der Karte fand er jedoch ein «Züricher Geschnetzeltes». Mit i. «Und das ausgerechnet auf dem Zürcher Hausberg!», schimpft der 51-Jährige. Weil Nein, mit «i» schreibt sich das Menü genauso wenig, wie der Zürichsee mit «er» (Bei ZürichERsee blutet das Herz der Zürcherinnen und Zürcher).

Mag für ausländische Gäste vielleicht schwierig sein, für hier Beheimatete sollte das zum Grundwissen gehören.

Fehler sofort korrigiert

Zu dem fehlerhaften Eintrag kam es durch einen unglücklichen Zufall, wie Benjamin Styger, Leiter Marketing und Kommunikation beim Hotel Uto Kulm, auf Anfrage von «20 Minuten» erklärte. Kurzfristig habe sich eine Gruppe für ein Seminar im Hotel angemeldet und das werde mit einem Mittagessen angeboten. «Ein deutscher Mitarbeiter fertigte die Speisekarte an – so kam es auch zum Tippfehler», so Styger.

Nach einem halben Tag sei der Verschreiber auch schon korrigiert worden und auf dem üblichen Menü ist und bleibe die Speise natürlich richtig geschrieben. Nämlich «Zürcher Geschnetzeltes» Punkt.

(roa)

veröffentlicht: 29. Dezember 2022 10:52
aktualisiert: 30. Dezember 2022 09:39
Quelle: ZüriToday

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