Brütisellen

Raser baut Selbstunfall auf A1 und wird verhaftet – Polizei sucht Zeugen

8. Oktober 2022, 15:30 Uhr
Ein 29-Jähriger hat in der Nacht auf Samstag auf der A1 bei Brüttisellen mit stark überhöhter Geschwindigkeit einen Selbstunfall gebaut. Nach der Versorgung seiner leichten Verletzungen im Spital hat ihn die Polizei vorübergehend verhaftet.
Der SUV des Rasers an der Endstation an einer Mauer auf der A1.
© Kapo Zürich
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Der Selbstunfall ereignete sich um 0.30 Uhr, wie die Kantonspolizei Zürich am Samstag mitteilte. Der Mann habe mit einem leistungsstarken Auto am Anschluss Brüttisellen beim Einfahren auf die A1 in Richtung Zürich massiv beschleunigt.

Kontrolle verloren und über alle Fahrbahnen geschleudert

In der Folge habe er die Kontrolle über den SUV verloren und sei unkontrolliert über alle Fahrbahnen geschleudert, bevor er in der Mittelleitplanke eingeschlagen habe. Von dort sei er zurück über alle Fahrbahnen geschleudert worden und schliesslich am rechten Fahrbahnrand auf dem Pannenstreifen an einer Mauer zum Stillstand gekommen.

Dabei verletzte sich der Lenker leicht. Ein Rettungswagen fuhr den Lenker und seinen Beifahrer ins Spital. Letzterer blieb unverletzt. Nach der Entlassung aus dem Spital verhaftete die Polizei den Lenker.

Fahrzeug sichergestellt

Bei der Befragung zeigte er sich geständig. Die Polizei hat den Mann inzwischen wieder aus der Haft entlassen. Die Staatsanwaltschaft für Raserdelikte hat Ermittlungen aufgenommen. Das Unfallfahrzeug wurde sichergestellt.

Die A1 Richtung Zürich, die Einfahrt Brüttisellen und die Zufahrtsrampe von der A15 her, mussten wegen des Unfalls bis kurz nach vier Uhr komplett gesperrt werden, wie es weiter hiess. Die Polizei sucht Zeugen. Personen, die Angaben zum Unfall machen können, können sich bei der Zürcher Kantonspolizei melden unter 058 648 61 90.

(sda/log)

Quelle: ZüriToday
veröffentlicht: 8. Oktober 2022 12:56
aktualisiert: 8. Oktober 2022 15:30