Schutz & Rettung

Mehr Notrufe, weniger Einsätze in Zürich – das ist der Grund

· Online seit 01.02.2024, 12:08 Uhr
Die Sanität und die Feuerwehr von Schutz & Rettung Zürich leisteten im Jahr 2023 insgesamt 46'754 Einsätze. Das sind weniger als im Vorjahr. Die eingehenden Notrufe auf die Nummern 144 und 118 nahmen hingegen zu.
Anzeige

Rund 169'000 Notrufe hat Schutz & Rettung Zürich im letzten Jahr entgegengenommen. Das ist eine Zunahme von14'000 Anrufen im Vergleich zum Vorjahr. Die Zunahme der Notrufe lasse sich unter anderem durch sogenannte «Pocket Calls» – unbeabsichtigt ausgelösten Anrufen aus der Hosentasche – erklären. Mit 137'056 Anrufen seien die meisten auf die Notrufnummer 144 eingegangen, die Nummer 118 wurde 31'742 Mal gewählt, wie Schutz und Rettung mitteilt.

Die Einsätze des Rettungsdiensts von Schutz und Rettung haben um knapp fünf Prozent abgenommen. Insgesamt rückten die Retterinnen und Retter der Sanität 41'126 Mal aus. Zurückzuführen sei dies auf branchenübliche Schwankungen, wie Schutz und Rettung mitteilt. Rund 26'000 Einsätze seien dabei in der Stadt Zürich geleistet worden, weitere 10'000 in den 22 Vertragsgemeinden und am Flughafen. 5000 Verlegungen seien zudem durchgeführt worden.

Mehr Feuerwehr-Einsätze

Bei der Feuerwehr nahmen die Einsätze im Gegensatz zum Vorjahr leicht zu. Mit 5628 Einsätzen waren es rund 400 mehr als im Jahr 2022. Rund ein Drittel der Fälle waren aufgrund von Brandmeldeanlagen. 15 Prozent der Einsätze waren wegen tatsächlichen Bränden. Unwetter und Umweltgefährdungen machten je zehn Prozent der Einsätze aus. Auch leistete die Feuerwehr Hilfe bei der Bergung von Menschen, Tieren und Sachgütern.

Um mehr als die Hälfte gestiegen sind im Vergleich zum Vorjahr die sogenannten First-Responder-Einsätze. Dabei handelt es sich um geschulte Ersthelfende bei der Berufsfeuerwehr, die bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand von der Notrufzentrale aufgeboten werden, um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken.

(zor)

veröffentlicht: 1. Februar 2024 12:08
aktualisiert: 1. Februar 2024 12:08
Quelle: ZüriToday

Anzeige
Anzeige
zueritoday@chmedia.ch