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Blitzer in Bülach fängt Feuer – Erklärungen für Brand bleiben aus

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Blitzer in Bülach fängt Feuer – Erklärungen für Brand bleiben aus

· Online seit 03.12.2022, 11:28 Uhr
Das Bild zeigt, dass beim Brand des Blitzkastens in Bülach nicht nur zwei, drei kleine Flammen loderten. Ein grosser Schaden, wohl ausgelöst durch den Akku. Ein Einzelfall ist das Abbrennen des Radars in Bülach nicht.
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Vor einer Woche ist in Bülach ein Radar in Brand geraten. Der Blitzer steht auf der Schaffhauserstrasse in der Nähe des Autobahnendes der A51. Grund für das entfachte Feuer war wahrscheinlich der leistungsstarke Akku, der für den Blitzer vor Ort platziert ist. Denn an dieser Strasse durch den Hardwald gibt es keinen Stromanschluss.

Kaum Erklärungen

Es ist das dritte Mal in diesem Jahr, dass eine solche temporäre Radaranlage brennt, wie der «Zürcher Unterländer» berichtet. Im Mai fing ein Blitzer in Herisau Feuer, im Oktober in Affoltern am Albis. Es hiess jeweils: Mutmasslich wegen eines technischen Defekts.

Im Fall Bülach gibt es sowohl seitens der Kantonspolizei als auch der Bülacher Feuerwehr kaum Erklärungen für den Brand. «Die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Brandereignis in Bülach sind noch im Gange», sagt die Kapo zum «Zürcher Unterländer». Weitere Fragen könne man nicht beantworten. Die Feuerwehr weiss, wie gefährlich Akkubrände sind und erklärt, dass diese nur sehr schwer zu löschen sind.

Ursachen werden untersucht

Ein Hersteller von semistationären Radargeräten, der unter anderem die Kantonspolizei beliefert, ist die CES AG aus dem Zürcher Unterland. Man sei zurzeit mit Hochdruck dabei, die Ursachen für die Brandfälle zu erforschen, und arbeite dazu eng mit den betroffenen Kunden und eigenen Lieferanten der Bauteile zusammen, so die Firma zur Regionalzeitung. Man wolle sich nicht mit Spekulationen aufhalten und könne noch keine Aussage darüber machen, wie es zu den Brandfällen gekommen ist.

(hap)

veröffentlicht: 3. Dezember 2022 11:28
aktualisiert: 3. Dezember 2022 11:28
Quelle: ZüriToday

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