Zürich
Kanton Zürich

An diesem Fleck im Züribiet sind die Steuern am tiefsten

Nicht in Zürich, aber doch in Zürich

An diesem Fleck im Züribiet sind die Steuern am tiefsten

· Online seit 31.05.2022, 19:31 Uhr
Zwischen Eglisau und Flaach liegen die Dörfer Rüdlingen und Buchberg. Eigentlich also mitten im Zürcher Unterland. Doch die geografische Sicht täuscht: Die steuertechnisch günstigen Gemeinden gehören zum Kanton Schaffhausen.
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Politisch bei Schaffhausen, geografisch bei Zürich. Rüdlingen und Buchberg liegen in der Schaffhauser Exklave inmitten des Zürcher Unterlands. Nicht nur mit dem Schaffhauser Stolz grenzen sich diese Gemeinden von Zürich ab: Steuertechnisch, besonders für Spitzenverdiener, ist es hier äusserst attraktiv. Dies geht aus einem Bericht der «NZZ» hervor.

Nirgendwo sonst wurden Steuern so stark gesenkt

Der Bericht zeigt, dass Buchberg die Gemeinde ist, welche die Steuern für die höchste Einkommensklasse in den letzten Jahren am stärksten gesenkt hat – schweizweit. In der Zentralschweiz zahlt man zwar nach wie vor weniger als in der Schaffhauser Exklave, doch von Zürich grenzt sich die Steuerrechnung eindeutig ab.

Wer einen Jahreslohn von einer Million Franken hat, bezahlt in Buchberg 2021 gut 250'000 Franken an Steuern. Für dieselben Voraussetzungen werden in Eglisau, der Nachbargemeinde von Buchberg, über 330'000 Franken verlangt. Im Kanton Zürich sind die Steuern in Kilchberg am tiefsten, hier werden 290'000 Franken für das Rechenbeispiel fällig.

Innerhalb des Kantons bleibt das Zürichseeufer steuergünstig

Steuergünstig im Kanton Zürich leben? Wer dieses Ziel verfolgt, findet nach wie vor am rechten und linken Seeufer den passenden Wohnort. In Stäfa wurde auf dieses Jahr hin der Steuerfuss am meisten gesenkt (acht Prozent). Das sind die Top Ten der steuergünstigsten Gemeinden in Zürich:

1. Kilchberg
2. Küsnacht und Rüschlikon
4. Neerach
5. Winkel
6. Herrliberg und Erlenbach
8. Stäfa
9. Uitikon
10. Zumikon

(hap)

veröffentlicht: 31. Mai 2022 19:31
aktualisiert: 31. Mai 2022 19:31
Quelle: ZüriToday

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