Achtbeinige Einwanderer

Das musst du zur giftigen Nosferatu-Spinne in Zürich wissen

2. September 2022, 15:39 Uhr
Die Giftspinne kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und lebt seit 28 Jahren auch in der Schweiz - und in Zürich. Ein Experte erklärt, wie giftig sie wirklich ist und wie man sie wieder los wird.

Die Nosferatu-Spinne, die mit biologischem Namen «Zoropsis spinimana» heisst, wurde 1994 das erste Mal in der Schweiz im Raum Basel entdeckt. Seither hat sie sich in der Schweiz ausgebreitet und lebt auch in Zürich.

In diesem Jahr wurde wurde die Spinne gemäss Werner Tischhauser, Projektleiter der Schädlingsprävention Stadt Zürich, bereits sechs Mal gesichtet. Tödlich und blutsaugend, wie es der gleichnamige Horrorfilm «Nosferatu» vermuten lässt, ist sie jedoch nicht.

Gemäss einem Artikel auf Focus.de beisst die Spinne nur in einer Notsituation. Zum Beispiel, wenn sie sich bedroht fühlt und eine Flucht nicht möglich ist. Da Spinnenbisse jedoch eher ungewöhnlich sind, soll man in jedem Fall einen Arzt aufsuchen.

So wird man die Spinne wieder los

Die «Zoropsis spinimana» zeige nicht das gewohnte Fluchtverhalten und sei auch eher grösser als einheimische Spinnen, so Werner Tischhauser. Deshalb falle sie vielen Bewohnern auch besonders auf. Sie zu entfernen, ist aber kein Kunststück:

Und falls die Spinne dennoch einen Kokon mit Eiern bauen sollte, könne man diesen einfrieren. Dadurch würden die Eier sicher nicht überleben, so Focus Online.

(ema)

Quelle: ZüriToday
veröffentlicht: 2. September 2022 16:37
aktualisiert: 2. September 2022 16:37
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