Zürich

Astra bestätigt Belagsprüfung nach tödlichem Unfall auf A1

Vorsichtsmassnahmen

Astra bestätigt Belagsprüfung nach tödlichem Unfall auf A1

25.04.2023, 10:56 Uhr
· Online seit 25.04.2023, 10:52 Uhr
Nach dem Unfall Mitte April, der für einen 30-Jährigen tödlich endete, ereignete sich nur wenige Tage später ein weiterer Selbstunfall auf der A1 bei starkem Regen. Jetzt reagiert das Astra.

Quelle: Archiv-Video vom 13. April 2023

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Im Bereich der Autobahneinfahrt Winterthur-Töss auf der A1 ereigneten sich innert kurzer Zeit mehrere Unfälle während starkem Regen. Bei dem Unfall vom 13. April kam ein 30-jähriger Mann ums Leben, nachdem ein 39-jähriger die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Er erfasste den 30-Jährigen auf dem Pannenstreifen.

Kennzeichnung warnt vor Schleudergefahr

Die Polizei geht davon aus, dass der 30-Jährige als Helfer eines vorhergegangenen Unfalls angehalten hatte und sein Auto verliess. Am Sonntagmorgen, dem 16. April ereignete sich während starkem Regen ein weiterer Selbstunfall.

Auf Anfrage von TeleZüri bestätigt das Bundesamt für Strassen Astra, dass aufgrund der Schleuderunfälle im betreffenden Abschnitt eine Belagsprüfung angeordnet wurde. Aus diesem Grund wurde dort auch eine Warnsignalisation aufgestellt. Diese soll bis zum Abschluss der Überprüfung bestehen bleiben.

Quelle: CH Media Video Unit / Katja Jeggli / BRK News

Geringere Geschwindigkeit wegen Baustelle

Die von 120 auf 100 km/h herabgesetzte Höchstgeschwindigkeit habe allerdings nichts mit den Unfällen zu tun. Die Höchstgeschwindigkeit wurde «aufgrund der nachfolgenden Baustelle zur Instandsetzung der Brückenlager beim Hammermühleviadukt heruntergesetzt», schreibt das Astra weiter.

Nach Abschluss der Überprüfung sollen die Ergebnisse analysiert und notwendige Massnahmen in die Wege geleitet werden.

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(Daniel Fernandez/roa)

veröffentlicht: 25. April 2023 10:52
aktualisiert: 25. April 2023 10:56
Quelle: ZüriToday

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