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Papst Franziskus kriegt im Spital Antibiotika-Infusionen verabreicht

Vatikan gibt Update

Papst Franziskus kriegt im Spital Antibiotika-Infusionen verabreicht

· Online seit 30.03.2023, 20:40 Uhr
Papst Franziskus wird im Spital Gemelli in Rom wegen einer Bronchitis behandelt. Das gaben die Ärzte des Pontifex am Donnerstagabend in einer Mitteilung des Heiligen Stuhls bekannt.
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Dem 86-Jährigen werden demnach Infusionen mit Antibiotikum verabreicht. Die Therapie schlage bereits an.

Seit Mittwoch im Spital 

«Nach dem vorhersehbaren Verlauf könnte der Heilige Vater in den nächsten Tagen entlassen werden», prognostizierten die Mediziner. Der Argentinier war am Mittwoch «für einige geplante Untersuchungen» in die Klinik eingeliefert worden.

Am Mittwochabend teilte der Vatikan mit, dass das Oberhaupt der katholischen Kirche an einer Atemwegsinfektion leide und «einige Tage» im Spital bleiben muss. Die Nacht in der Klinik verlief ruhig.

Infektion kurz vor Ostern 

Die Infektion fällt mit Hinblick auf die Messen vor und zu Ostern auf die hektischste Zeit des Jahres. Einige Anhängerinnen und Anhänger sind wegen der Berichte in Sorge um ihr Oberhaupt. «Papst Franziskus ist berührt über die vielen erhaltenen Botschaften und er spricht seine Dankbarkeit für die Verbundenheit und Gebete aus», heisst es in einem Statement.

Am Mittwochmorgen hatte der Pontifex auf dem Petersplatz noch die Generalaudienz abgehalten. Im Gemelli-Krankenhaus war der Argentinier im Juli 2021 am Darm operiert worden. Seit mehr als einem Jahr leidet er zudem an schweren Knieproblemen, die ihn meist in einen Rollstuhl zwingen. Eine Knie-OP lehnte Franziskus bislang ab.

(sda/ris)

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veröffentlicht: 30. März 2023 20:40
aktualisiert: 30. März 2023 20:40
Quelle: BärnToday

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