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Marco hasst Süsses – wie kann er nur?

Spezielle Abneigung

Marco hasst Süsses – wie kann er nur?

· Online seit 24.02.2023, 21:46 Uhr
Kuchen ist sein «Super-Hate» und bei Crèmeschnitten «lupft» es ihn: SwissDinner-Kandidat Marco Aeberhard aus Nürensdorf kann Desserts nicht ausstehen. Seit seiner Kindheit habe er kein Verlangen nach Süssem, sagt er.

Quelle: SwissDinner

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Menschen zu finden, die Riz Casimir verabscheuen, ist einfach. Solche zu finden, die Süsses hassen und zugleich in einer Kochshow mitmachen, dürfte an die Grenzen des Unmöglichen stossen. Doch das gibt es. Einer von ihnen ist Marco Aeberhard aus Nürensdorf.

«Ich habe absolut nicht gerne Süsses», sagt der 38-Jährige (siehe Video oben). Dennoch kocht, isst und bewertet er in der aktuellen Episode der Sendung SwissDinner Menüs.

Brav gebacken und gekostet

«Das Schlimmste ist Kuchen. Das ist eigentlich mein absoluter Super-Hate», verriet er. Die kleine Bar im Esszimmer präsentierte er den Testessenden stolz mit den Worten: «Das ist mein Dessertbuffet.»

Trotz seiner Abneigung gegen Süsses tischte er seinen Gästen einen Zitronencake auf. Brav ass er in der zweiten Folge von der Crèmeschnitte, welche die Gastgeberin serviert hatte. In der dritten Folge hatte er Glück: Der aufmerksame Gastgeber servierte ihm anstelle der Limettenmousse ein Käseplättli.

«Es war immer eine Rüeblitorte»

Ob Schokolade, Kuchen oder Gummibärli – süsse Speisen sind verlockend, einige Menschen machen sie sogar süchtig. Marco Aeberhard kann dies nicht verstehen. «Nach dem Fleisch kann man mir die Serviette bringen, um den Mund abzuwischen. Dann bin ich fertig», sagt er zu ZüriToday. Seit seiner Kindheit habe er kein Verlangen nach Süssem. Zum Geburtstag habe er sich als Kind zwar noch einen Kuchen gewünscht. «Es war aber immer eine Rüeblitorte», sagt er lachend.

Zu Hause hätten sie kein Stück Schokolade, sagt der Familienvater. «Wenn wir welche haben, dann hat sie uns jemand geschenkt.» Diese würden sie dann weiterverschenken. Auch den Kaffee zuckert er nie. «Stattdessen nehme ich Honig.» Auch seine Frau und die Kinder schreien unter diesen Umständen nicht nach Süssem. «Wir denken, dass Zucker sowieso nicht gesund ist.»

Ausgerechnet Crème-Schnitte auf dem Teller

Es gibt auch Süssspeisen, bei denen Aeberhard übel wird. «Bei allem mit Rahm oder Schlagrahm wird mir schlecht», sagt er. «Das Allerschlimmste sind Crèmeschnitten», platzt es aus ihm heraus. Da «lupft» es ihn nach mehreren Bissen.

Ausgerechnet eine Crèmeschnitte gab es bei einer Gastgeberin in der Sendung zum Dessert. «Einen Bissen nahm ich– es war phänomenal gemacht», lobt Aeberhard. Damit bestätigt er auch seine Motivation als Dessert-Hasser, in einer Kochsendung mitzumachen. Von seinem Umfeld höre er oft, dass er gut kochen könne. «Mir geht es vordergründig darum, von fremden Leuten ein Feedback zu bekommen.»

Die letzte Folge dieser «SwissDinner»-Episode siehst du am Samstag auf TeleZüri um 18.20 Uhr.

veröffentlicht: 24. Februar 2023 21:46
aktualisiert: 24. Februar 2023 21:46
Quelle: ZüriToday

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