Hausmittel

Diese Tipps helfen gegen Husten, Halsweh und Co.

Svenja Graf, 30. Oktober 2022, 13:13 Uhr
Die Grippesaison nähert sich langsam aber sicher. Neben Impfung und Medikamenten werden von Generation zu Generation auch Tipps zu verschiedenen Wundermittelchen weitergegeben. Hier erfährst du, was Ingwer, Vitamin C oder Honig wirklich bringen.
Anzeige

Kaum wird es etwas kälter draussen, hört man sie wieder: hustende, schneuzende und röchelnde Menschen mit pfeifenden, triefenden Nasen. Erkältung, Schnupfen und Grippe könnten diesen Winter besonders häufig sein, wie der oberste Kantonsarzt diese Woche warnt. Tausende Hausmittel kursieren, wie man wieder gesund werden kann.

Bei einer richtigen Grippe hilft nur die Impfung

Zuerst einmal vorweg: Wer eine richtige Grippe erwischt, bei dem helfen auch keine Hausmittel mehr. Die einzige Lösung, um sich wirklich vor dem Influenza-Virus zu schützen, ist eine Impfung. Ansonsten heisst es einfach: warten, bis die Symptome nachlassen.

Die Symptome im Falle einer Grippe sind Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, eine laufende Nase, Husten und Müdigkeit. Die Beschwerden treten häufig plötzlich auf und dauern bis zu zwei Wochen an. Bei Verdacht auf eine echte Grippe, ist ein Arztbesuch dringend zu empfehlen. Der Arzt kann geeignete Mittel verschreiben, um die Beschwerden einer Grippe zu lindern.

Hausmittel bei Husten und Erkältung

Über Generationen hinweg werden die besten Mittel gegen Halsweh, verstopfte Nasen und Co. weitergegeben. Die allerbeste Methode ist, sich gar nicht erst anzustecken. Deshalb sollte man regelmässig die Hände waschen und Abstand von offensichtlich kranken Menschen halten. Falls es doch zur Erkältung kommt, gibt es einige Tipps.

Das Immunsystem stärken

Eine beliebte Methode dafür ist, Vitamin C zu supplementieren. Die Wirkung ist umstritten, einige Studien zeigen aber, dass Vitamin C durchaus helfen kann, Immunzellen zu stärken und Infektionen zu bekämpfen. Auch Holunder enthält Antioxidantien, mit denen das Immunsystem gestärkt wird. Die Einnahme von Zink für das Immunsystem hingegen ist nicht wissenschaftlich belegt, und somit nicht mehr als ein Placebo. 

Halsschmerzen lindern

Viele Menschen greifen bei Halsschmerzen zu Ingwer. Verarbeitet zu Tee zusammen mit anderen Kräutern oder in einer Suppe kann die Wurzel tatsächlich helfen. Ingwer hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann Schwellungen lindern. Auch Kurkuma hemmt Entzündungen, der Körper kann das enthaltene Kurkumin jedoch nicht so gut aufnehmen. Gemischt mit Milch oder schwarzem Pfeffer funktioniert es besser, die Wirkung ist jedoch nicht bewiesen.

Allgemein sollte man bei Halsschmerzen genug trinken, zum Beispiel Kräutertees. Das Tragen eines Schals oder Tuchs hält den Hals warm, regt die Durchblutung an und wird oft als angenehm empfunden. Schneller gesund wird man dadruch aber nicht.

Husten verringern

Hustenreiz kann mit dem Gurgeln einer Salzwasserlösung verringert werden. Dazu einfach einen halben Teelöffel Salz in einem Glas mit warmem Wasser auflösen und einige Sekunden gurgeln. Damit werden Schleim, Bakterien, Viren und Allergene aus dem Hals gespült. Ein Teelöffel Honig kann gereiztes Gewebe beruhigen. Und auch der gute alte Zwiebelwickel lindert Beschwerden.

Die verstopfte Nase befreien

Anstatt zum süchtigmachenden Nasenspray zu greifen, gibt es auch hier andere Methoden. Ein Luftbefeuchter mit Kräuterdampf kann die Nase freihalten und Viren werden schlechter übertragen. Eine bereits verstopfte Nase kann mit einer Salzwasserspülung von Viren und Schleim befreit werden. Auch Menthol-Salben können durch die ätherischen Öle helfen.

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 30. Oktober 2022 13:12
aktualisiert: 30. Oktober 2022 13:13