Sport

Pelé war auch ein wenig FCZler

Fussball-Legende ist tot

Pelé war auch ein wenig FCZler

30.12.2022, 15:00 Uhr
· Online seit 07.10.2022, 12:54 Uhr
Pelé, in vieler Augen der beste Fussballer aller Zeiten, ist im Alter von 82 Jahren seinem Krebsleiden erlegen. Der FC Zürich gedenkt der brasilianischen Fussball-Legende mit einem Post auf Instagram, der zeigt: Pelé war auch ein wenig FCZ-Fan.
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Die Fussballwelt trauert um Pelé. Auf den Sozialen Medien zeigen sich Fussballstars betroffen über den Tod des 82-Jährigen. Auch der FC Zürich setzt einen Post zu Ehren von Pelé ab.

Die Bilder zeigen den jungen Pelé in Zürich, darunter heisst es: «Auch beim Stadtclub hinterliess er seine Spuren: Während eines Freundschaftsspiels 1968 mit dem FC Santos gegen den FCZ und als späteres Vereinsmitglied.»

Sven Hotz erliess Pelé die Kosten

Doch was bedeutet «Vereinsmitglied»? Diese Frage taucht in den Kommentaren unter dem Post immer wieder auf. Der Blick in ein FCZ-Matchmagazin aus dem Jahr 2011 bringt Klarheit: Tatsächlich war Pelé in der Saison 1998/1999 Mitglied des FC Zürich.

Wie alte Aufnahmen, publiziert in der Zeitschrift «Eisnull» zeigen, füllte Pelé den Antrag für die Mitgliedschaft selbst aus. Als Clubmitglied hatte die Fussball-Legende dann Anrecht, eine Saisonkarte oder zwei reduzierte Sitz- oder Stehplätze pro Heimspiel zu kaufen. Eingetroffen ist der Antrag am 21. März 1998, bezahlen musste Pelé die Mitgliedschaft aber nicht. So soll der damalige FCZ-Präsident so begeistert von Pelés Mitgliedschaft gewesen sein, dass er Pelé dafür nie eine Rechnung stellte. Eingefädelt hat die Mitgliedschaft der damalige FCZ-Pressesprecher Guido Tognoni.

FCZ besiegte Pelés FC Santos

Zur Begegnung zwischen Pelé und dem FCZ kam es zum ersten Mal im Jahr 1968. Damals war der damalige Verein von Pelé, der FC Santos, im Letzigrund zu Gast. Im Freundschaftsspiel gegen den FC Zürich bezwang der Club aus der Limmatstadt seine brasilianischen Gäste mit 5:4.

veröffentlicht: 7. Oktober 2022 12:54
aktualisiert: 30. Dezember 2022 15:00
Quelle: ZüriToday

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