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Kündigungswelle beim Meister – Arbeitsklima soll vergiftet sein

FC Zürich

Kündigungswelle beim Meister – Arbeitsklima soll vergiftet sein

· Online seit 04.02.2023, 17:15 Uhr
Mehrere Mitarbeitende der FCZ-Geschäftsstelle haben die Kündigung eingereicht. Mit ihrem Vorgesetzten, der seit August 2021 im Amt ist, sollen sie sich nicht verstanden haben. Brisant: Diesem werden nun zusätzliche Aufgaben anvertraut.
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Die Marketing-Assistentin, der Leiter Kommunikation oder der Leiter des Fanshops: Sie und weitere Angestellte des FC Zürichs haben gemäss «Blick» ihre Kündigung eingereicht – und dies allesamt innert weniger Wochen. Mindestens sieben Personen dürften den Verein demnächst verlassen. Da ist man geneigt zu fragen: Was läuft beim Schweizer Meister schief?

Vorgesetztem wird schwieriges Auftreten vorgeworfen

Glaubt man den Informationen von «Blick», soll Chief Operation Officer (COO) Nick Gast eine bedeutende Rolle in Bezug auf die Abgänge spielen. Dieser ist seit August 2021 im Amt. Seither scheint das Arbeitsklima unter ihm stark gelitten zu haben.

Diverse Angestellte würden Gast vorwerfen, ein arrogantes und forsches Auftreten an den Tag zu legen, wie die Zeitung schreibt. Pikant: Ähnliches sei dem 48-Jährigen bereits 2005 beim FC Thun vorgeworfen worden. Damals wurde er von den Bernern als «Projektmanager Champions League» angestellt – und nach bloss drei Wochen wieder entlassen.

FCZ beschäftigt sich schon länger mit Nachfolge-Regelung

Hat sich dies nun beim FCZ wiederholt? Diverse Angestellte hätten sich in den letzten Monaten an Präsident Ancillo Canepa und dessen Frau Heliane gewandt – «nicht nur einmal», wie der «Blick» schreibt. Das Thema: Ihr Vorgesetzter, Nick Gast.

Genützt scheint dies nichts zu haben: Gast soll zukünftig auch die Leitung des Marketings übernehmen. Haben deswegen nun diverse Angestellte die Reissleine gezogen? Canepa selbst reagiert auf die Vorwürfe gegenüber «Blick» wie folgt: Personelle Veränderungen würden zu den normalen Vorgängen eines jeden Unternehmens gehören. Mit personellen Alternativ-Szenarien habe man sich schon länger beschäftigt.

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(mhe)

veröffentlicht: 4. Februar 2023 17:15
aktualisiert: 4. Februar 2023 17:15
Quelle: ZüriToday

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