Zoff um geplatzten Transfer

FC Basel erhebt wegen Kaly Sène schwere Vorwürfe gegen GC

7. August 2022, 06:16 Uhr
Weil der Transfer eines FCB-Spielers geplatzt ist, erheben die Basler schwere Vorwürfe gegen GC. Man hätte die Verletzung des Spielers nicht rechtzeitig gemeldet. Von «Fitspritzen» ist sogar die Rede. GC wehrt sich gegen die Vorwürfe.
Über Kaly Sène und seinen geplatzten Wechsel nach Begien streiten gerade FCB und GC.
© KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Kaly Sène, eigentlich Spieler des FCB, war in der vergangenen Saison an GC ausgeliehen. Nun hätte er für mehrere Millionen Franken nach Belgien wechseln sollen. Doch der Transfer platzte wegen einer vermeintlichen Adduktorenverletzung, wie der «Blick» schreibt.

Da der FCB nun fürs erste auf die erhofften Millioneneinnahmen verzichten muss, erhebt der Verein schwere Vorwürfe gegen die Grasshoppers. Diese hätten über die Verletzung von Sène «nicht rechtzeitig und ausführlich informiert und zudem eigenmächtig die Behandlung vorgenommen», so die Zeitung. Auch von «Fitspritzen» ist im Artikel die Rede.

Diese Vorwürfe will GC nicht auf sich sitzen lassen. «Der Grasshopper Club Zürich hält solche Vorwürfe für unangemessen und realitätsfremd", wird der Verein zitiert.

(baz)

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 6. August 2022 18:31
aktualisiert: 7. August 2022 06:16
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